Informationen zur Rückrunde der Hobbyliga
Verfasst von David am
7. Januar 2010
zum Thema: Erwachsene, Jugend 1, Jugend 3
Vorgestern fand die Rückrundenbesprechung der Hobbyliga statt. Neben den Terminen für die Spieltage wurde auch die Einführung neuer Regeln beschlossen.
Zu den Terminen muss man nicht viel sagen, die findet Ihr auf diesen Seiten hier. Besonders hervorgehoben sei nur die Abschlussrunde, die am 5. Juni in der Ballspielhalle der Freiberger Arena statt findet. Anschließend werden wir uns zur Siegerehrung und Abschlussfeier voraussichtlich im CVJM-Haus am Kartoffelhafen (nahe Marienbrücke) treffen.
Über die Einführung der offiziellen Regeländerungen (soweit sie uns betreffen) wurde kontrovers diskutiert und wir sind mehrheitlich zu folgenden Schlüssen gekommen.
Antennen
Zwar gab es diesbezüglich keine Neuerung aber aus finanziellen und baulich bedingten Gründen werden wir Netzantennen auch weiterhin nicht vorschreiben. Wo Antennen bereits vorhanden sind dürfen sie eingesetzt werden, da sie vor allem den Schiedsrichtern helfen die Situation besser zu beurteilen.
Neu: Netzberührung
Bisher war jegliche Netzberührung ein Fehler. Diese Regel wurde offiziell etwas gelockert und gilt ab der Rückrunde auch für die Hobbyliga. Es gilt nun nicht mehr als Fehler, wenn man das Netz unterhalb der Oberkante während des Spiels berührt, um z.B. einen zu lang gespielten Ball aus dem Netz zu „fischen“. Eine Netzberührung an der oberen Netzkante (z.B. beim Block oder Angriffsschlag) ist weiterhin als Fehler zu bewerten. Auch darf aus der Netzberührung kein sichtlicher Vorteil in der Form resultieren, dass z.B. das Netz herunter gezogen wird und dadurch ein zu kurz geratener Ball noch über die Kante rollt.
Neu: Übertreten
Auch für das Übertreten an der Mittellinie gab es offizielle Regeländerungen, die wir übernehmen. Grundsätzlich gilt nach wie vor, dass durch das Übertreten kein Gegenspieler behindert werden darf. Ist eine solche Behinderung ausgeschlossen (d.h. kein Gegenspieler in unmittelbarer Nähe) so gilt nur noch als Übertreten, wenn ein Fuß das gegnerische Feld berührt und die senkrechte Projektion des Fußes auf die Spielfläche nicht mehr die Mittellinie berührt. Der Fuß muss sich also komplett in der Feldhälfte des Gegners befinden und den Boden berühren. Hingegen gilt eine Hand im gegnerischen Feld nicht als Fehler.
Theoretisch ist es demnach kein Fehler, wenn man sich komplett in der gegnerischen Feldhälfte befindet (z.B. auf dem Bauch liegend) dabei aber keinen Fuß auf den Boden setzt. Dass es dabei zu keiner Behinderung des Gegners kommt ist allerdings sehr unwahrscheinlich, weshalb man es nicht darauf ankommen lassen sollte.
Welche Auswirkungen haben die neuen Regeln?
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Neuregelung zur Netzberührung einige Spiele an Eingewöhnungszeit bedarf, da man schon mit dem Pfiff des Schiedsrichters rechnet, wenn man z.B. mit der Schulter das Netz gestreift hat. Hat man es einmal verinnerlicht, sieht man auch die Vorzüge die diese neue Regelung mit sich bringt. :)
Bezüglich des Übertretens war ich zu Anfang sehr skeptisch, da ich ein erhöhtes Verletzungsrisiko bei Netzaktionen gegeben sah, aus dem Grund, dass gelockerte Regeln die Risikobereitschaft erhöhen. Allerdings zielt die neue Regel weniger auf „Duell“-Situationen am Netz ab, als mehr auf Rettungsaktionen um den Ball z.B. im Spiel zu halten und sich dabei mit der Hand im Feld des Gegners abstützt.
Als Angreifer oder Blocker muss ich weiterhin damit rechnen, dass ich einen Fehler begehe, wenn mein Fuß das gegnerische Feld berührt und mein Gegenspieler daneben landet – zumindest war dies die allgemeine Haltung der Mannschaftsvertreter bei der Besprechung. Und diese Regelung finde ich sehr gut.
Ihr dürft gern eure Meinung dazu äußern.