Neuigkeiten, Spielberichte, Andachten & co.

Um Euch stets auf dem Laufenden zu halten, werden die aktuellen Ereignisse im Verein hier ans schwarze Brett geheftet. Ihr könnt Euch also hier vor Ort informieren, oder Ihr abonniert euch den Feed. Auch Turnierankündigungen und -berichte sowie Andachten werden hier, in verschiedene Themen unterteilt, erscheinen.

Herausforderungen mit Organisation begegnen 10.12.2015

Nein, es soll jetzt nicht um ein Lehrbuch über Organisation gehen. Doch nehmen wir nur die Zeit vor Heiligabend und Silvester: Alles im Griff? Vieles sollte oder möchte noch am Ende eines Jahres erledigt werden. Da kommen einem schon mal die Gedanken: „Wie soll ich das schaffen? Mir wächst alles über den Kopf!“ Solche Zeiten haben vermehrt mit Organisation zu tun.

Tatsache ist, es gibt diese Phasen, wo es besonders eng werden kann. Das wird im Leben und auch im Sport immer so sein. Es bleibt die Frage, wie reagiere ich darauf, was kann ich tun, nicht nur um „zu überleben“, vielmehr ein gesetztes Ziel auch zu erreichen? Auch hier können wir von Jesus lernen.

“Und sie setzten sich in Gruppen zu hundert und zu fünfzig.”
Markus 6, 40

Erstaunlich, was Jesus da anordnet. Fünftausend, ohne die Frauen und Kinder mitgezählt, waren zusammengeströmt, um Jesus zu hören. Am Spätnachmittag kam das Problem der Versorgung auf die Jünger und Jesus zu. Die Aufforderung Jesu, “gebt ihr ihnen zu essen”, stellte für die Zwölf ein unlösbares Problem dar.

Jesus wusste, was er tun wollte. Aber zuerst begegnet er der Herausforderung mit der Organisation. Mit seiner Anordnung brachte er Ordnung hinein. Wie viel Zeit mag vergangen sein, bis sich weit über fünftausend Menschen in Gruppen auf dem grünen Rasen niedergelassen hatten?

Das Wenige, was die Jünger vorher organisiert hatten, waren fünf Brote und zwei Fische. Doch genau dies Wenige, was Jesus dann in Händen hielt, brachte er mit seinem großen Vater im Himmel zusammen und dankte ihm dafür. Alle vier Evangelisten berichten, dass nach der Weitergabe von Brot und Fisch alle satt wurden und noch genug übrig war. Johannes macht noch eine Bemerkung zur Organisation: “Als sie aber satt waren, sprach er zu seinen Jüngern: Sammelt die übrigen Brocken, damit nichts umkommt.” (Johannes 6,12)

Organisation ist also keine Zeitverschwendung. Mit einer guten ersparen wir uns im Nachhinein viel Mühe und Kummer. Wer seine Sporttasche im Weitwurf füllt und die Hälfte zu Hause vergessen hat, wird zu einer Zeit organisieren müssen, wo er keine mehr hat – Gift für einen guten Wettkampf.

Organisation – notwendige Schritte nach der Zufriedenheit? Ja, sie sind notwendig. Gerade wenn ein Wettkampf zur Zufriedenheit verlaufen ist, ist man schnell in Gefahr, die Flügel hängen zu lassen und nur zu genießen. Wenn von dem Erreichten und Erlebten nichts umkommen soll, dann gilt es zu fragen: “Herr, was soll ich aus dieser Situation noch machen, bevor ich die Halle verlasse?” Was Gott geschenkt hat, soll ganz bewahrt werden bis zum Schluss.

Die Zeit dafür zu investieren, drückt am praktischsten den Dank aus, den wir Gott bringen können. Vielleicht ist irgendwo ein gutes Wort einzulegen, woanders etwas gutzumachen oder mit Hand anzulegen. Vielleicht ist ein Wort des Dankes an den Veranstalter oder den Gegner zu sagen. Vielleicht aus Dankbarkeit eben doch noch die (vorher „sicherheitshalber“ eingepackte) Sportlerbibel zu verteilen – auf dass nichts umkomme. Wer sich organisiert, schafft an der Plattform, auf der Gottes Wort und Tat laufen wird. – Auch in diesem Sinn eine gesegnete Adventszeit.

Helmfried Riecker

Alle guten Dinge sind 3 05.12.2015

Unsere Jugendmannschaft hat in der Adventszeit die beiden letzten CVL-Spiele der Hinrunde für sich entscheiden können!

Am 30.11.2015 war die Mannschaft bei Laurentius zu Gast und erwischte einen guten Abend. Mit teilweise sehr ansehnlichen Spielzügen überraschten wir den Gastgeber und nahmen die 3 Punkte mit. Zum heutigen Spieltag waren die “Gorillas” aus Ottendorf-Okrilla zu Besuch. Die “Gorillas” haben einen personellen Wechsel durch und spielen ebenfalls mit vielen Schülern in ihren Reihen. So trafen heute beinahe zwei richtige Jugendmannschaften aufeinander und lieferten sich ein Nervenspiel. Gegen Ende gelang es unserer Jugend im Entscheidungssatz noch einmal alle Konzentration zusammen zu nehmen. Mit 3:2 gingen beide Mannschaften nicht mit leeren Händen nach Hause.

Ehrlich gesagt, wir sind froh, dass nun die Hinrunde absolviert ist und wir wieder mehr Training haben. Denn, es gibt viel zu tun. Bei aller berechtigter Freude an den schönen Ergebnissen, vergessen wir nicht, dass wir die Schüler entwickeln wollen und so haben wir es in allen Spielen gehalten. Für die meisten Spielerinnen und Spieler in unserer jungen Mannschaft ist das alles ein total irres Gefühl und so ist es normal, wenn nicht immer alles gelingt. Schön ist zu sehen, wie sie zusammenhalten und sich gegenseitig tragen und motivieren. Wo Fehler erlaubt sind und die Zeit gegeben wird Erfahrungen auf dem Feld zu sammeln.

Wir freuen uns auf die Rückrunde. :)

CVL Spieltag 3 Pufferfish vs Megahertz/FeG 23.11.2015

Am 21.November 2015 begrüßte Pufferfish das Team Megahertz/FeG in der historischen Trainingshalle auf der Hebbelstraße zum 3. Spieltag der CVL. Historisch? Nicht aufgrund des Charme des schon 1897 errichteten Schulkomplexes, sondern besonders weil am Ende der historisch erste Liga-Sieg der Nachwuchstruppe zu Buche stand.
Mit 12 Spielern deutlich in der Überzahl anwesend, besiegte die Cottaer Fische Jugendmannschaft im 5. Satz schließlich Megahertz/FeG mit 3:2 (25:22 | 25:23 | 18:25 | 23:25 | 15:4).

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Eine kluge Rotation der Gastgeber und der Umstand, dass Megahertz seine Nachwuchsförderung betrieb, also vor allem den Teilen der zweiten Garde die komplette Einsatzzeit gönnte, sorgte für die Spieltagsüberraschung. Dabei zeigte das gesamte Match einen sehr ausgeglichenen und stets knappen Spielverlauf. Oftmals lange und kämpferische Ballwechsel zogen den Entscheidungssatz herbei. Die Gäste waren aufgrund eines Spielerausfalls hier aber zu einer 5er Umstellung gezwungen, kamen nicht zu Recht und Pufferfish konnte diesen Tie-Break ungefährdet gewinnen. Megahertz scheint diese 5-Satz Spiele wohl nun zur Regel zu machen und zeigte auch diesmal, dass man sie ob 2:0 Führung nicht zu früh abschreiben darf.

Stimmen zum Spiel:

“Die Jugend war heute gut organisiert. Sinn und Zweck ist ja die Entwicklung der Schüler und dabei haben wir heute viele Wechseloptionen nutzen dürfen. Dadurch hielt bis zum Schluss die Konzentration und Spannung im Team. Wir wollten von Beginn an dieses Spiel für uns entscheiden und am Ende ist es das erwartete 5-Satz-Spiel geworden.” – Thomas (Trainer Pufferfish)

“… Es war ein spannendes und sehr ausgewogenes Spiel, das uns allen viel Freude bereitet hat. […] jeder leistete seinen Beitrag zu dem Spiel, das wir im 5. Satz schließlich für uns entscheiden konnten.” – Conny (Pufferfish)

“Ich hatte viel Freude gegen Pufferfish zu spielen. Ein absolut spannendes Spiel, indem wir die Fische fast in der Pfanne gebraten hätten, sie uns aber im letzten Satz doch noch entwischt sind… Chapeau” – Nora (Megahertz)

“Ich beobachte die Entwicklung unser Jüngsten aus’m Verein ja nun schon eine Weile und man freut sich über die kontinuierliche Weiterentwicklung. Man darf sich jetzt mit ihren ersten Erfolgen freuen. Auch wenn man selbst ungern der dabei Unterlegene ist.” – Thomas (Megahertz)

CVL Spieltag 2 Megahertz/FeG vs Laurentius 20.11.2015

“Mit viel Spaß!” ertönte der Schlachtruf zu Satzbeginn durch die Halle am Pohlandplatz. Sein Echo sollte noch bis zum alles entscheidenden Tie-Break hörbar sein und sinnbildlich für einen gelungenen sportlichen Abend stehen. Denn beide Mannschaften, Megahertz/FeG und Laurentius, hatten ihre Freude am Spiel, lieferten sich einen nervenaufreibenden Schlagabtausch in der Christlichen Volleyballliga, den der Vorjahresvierte dann doch noch 3:2 (24:26 | 22:25 | 25:19 | 25:17 | 15:13) für sich entscheiden konnte.

Der Beginn des Matches war von etlichen Merkwürdigkeiten seitens Megahertz/FeG geprägt. Trotz Punkte-Überholmanöver lies man dann wieder die Zielstrebigkeit im weiteren Punktgewinn missen. Der 1.Satz wurde wieder knapp, drehte sich und ging dann schicksalhaft verloren. Das war ärgerlich, aber noch nicht tragisch. Schockend war nur, dass der 2.Satz trotz veränderter Startaufstellung dieselbe Entwicklung bot und ebenfalls verloren ging. Seitens Megahertz/FeG war das Herzklopfen über eine drohende Niederlage nicht zu überhören. Denn Aufgrund der Vorjahresergebnisse hatten die Hausherren nicht damit gerechnet. Laurentius war glücklich, denn der erste Tabellenpunkt der Saison war geholt.

Die Gastgeber starteten nun mit zittriger Hand, aber kämpferisch mit der inzwischen 3 Aufstellungsvariante in Satz 3. Man sah, der Heimkader schien zu groß aufgestellt, um den richtigen Spielrhythmus zu finden. Dennoch war das rechte Team auf dem Court und diesen Spielern gelang es endlich die erhofften Punkte für sich zu erringen. Land in Sicht. Mit neu erlangter Hoffnung und der Frage nach dem unbedingten Siegeswillen holten sich 6 Mutige dann Satz 4 und erreichten den entscheidenden Tie-Break. Die mögliche Enttäuschung, seitens Megahertz war abgewendet und man war auf jeden Fall eine Erfahrung reicher. Wie man mit Rückständen umgehen sollte: Ruhe und Spielfreude bewahren. Sich neu besinnen muss, um die Aufholjagd zu starten. Und sich dann im Satz 5 zu belohnen. Am ersten Spieltag war ihnen das noch nicht geglückt.

Viel Spaß muss abenteuerlich sein!

Jugendmannschaft gewinnt das Spätherbstturnier in Kamenz 14.11.2015

Unsere Jugendmannschaft nahm am Spätherbstturnier der Evangelischen Jugendarbeit in Bautzen-Kamenz teil und fuhr den ersten Turniersieg seit Bestehen der neuen Nachwuchsmannschaft ein!

Eigentlich sollte es heute nach Kirchberg zum Allianzjugendturnier gehen, da aber der Veranstalter den Termin verlegen musste, organisierten wir es schnell um und das Ganze hat sich gelohnt. Wer die Gesichter der Jungs und Mädchen nach dem Finalspiel gesehen hat, konnte schnell die Freude und Zufriedenheit sehen. Bis dahin lag ein spannender Nachmittag vor uns. In Dresden-Übigau trafen sich 7 Spielerinnen und Spieler und zusammen ging es dann per Pkw nach Kamenz. In der Halle stimmten wir uns auf die kommenden Spiele ein und wurde die “Marchroute” für den heutigen Tag festgelegt. Aufbauend auf die zahlreichen Trainingseinheiten in den letzten Wochen und dem Wissenstest, sollte die Mannschaft eigenständig Regie führen und sich selber auf dem Feld organisieren. Und so geschah es dann auch.

Marie-Louis kam im ersten Spiel mächtig ins Schwitzen, da sie erstmals als Zustellerin agieren sollte und das durchweg. Alex und Justin führten in allen Spielen die Regie und hielten den “Laden zusammen”. Max sammelte im Laufe des Turniers beständig Punkte durch seine Angriffe. Cornelia und Robert stabilisierten die Mannschaft mit sicheren Aktionen. Jan, unser Neuer, fügte sich gut ein.

So ging es bis zum Finale recht geordnet und beständig zu. Sammelte die Mannschaft fleißig die Punkte und zog ungeschlagen ins Finalspiel ein.

Jeder kann sich denken, wenn 15-17 Jährige erstmals in einem Finale stehen, worauf sie evtl. schon lange gewartet haben, dann geht das nicht so einfach über die Bühne.

So kam es, dass in der ersten Hälfte des Finalspieles die innere Linie völlig verloren ging und die Mannschaft zu Halbzeit nahezu aussichtslos zurück lag. Mit dem Seitenwechsel ging aber wieder ein Ruck durch die Mannschaft und fasten sich alle ihr Herz und gingen zielstrebig zur Sache, drehten das Spiel und ließen nichts mehr anbrennen. Wer das gesehen hat, kann nur den Hut vor so seiner Willenskraft ziehen. Ich bin mir sicher, dass keiner der Schüler diesen ersten Turniersieg vergessen wird. Der erste Sieg trägt stets etwas Besonderes in sich und in diesem Fall ist es der Lohn für den Trainingsfleiß, die Ausdauer und den unbedingten Siegeswillen.

An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich bei Herrn Merkel, für die Unterstützung bei der Hin- und Rückfahrt.

Du sollst nicht nur träumen! 10.10.2015

Unsere Schülermannschaft lud am 10. Oktober zum ersten CVL-Spieltag ein. In der neu gebauten Sporthalle des Gymnasium Cotta war es einerseits eine Premiere und dann auch schon wieder ein Abschied. Denn wegen baulichen Veränderungen ziehen wir ab sofort (vorübergehend) auf die Hebbelstraße um. Hebbelstraße? Da war doch etwas? Ja. Bis Ende letzten Jahres war die kleine Sporthalle in der Hebbelstraße das Domizil der Schülermannschaft.

Für unsere Schüler sind die Spiele in der CVL eine gute Gelegenheit Spielpraxis zu sammeln und sich zu entwickeln. Einige kennen diese Spieltage schon, anderen sind sie völlig neu. Und so ist es dann auch selbstverständlich, dass man vor so einem Termin aufgeregt ist und das ist auch gut so. Wäre ja auch komisch, wenn es einem egal wäre. Manche haben auch Träume. Man sieht ihnen an, wie sehr sie sich mit dem Sport identifizieren und es ihnen Freude macht. Wenn einem aber gefühlt auf dem Spielfeld weniger gelingt oder es nicht ganz so läuft wie erwünscht, dann ist es schon eine Herausforderung damit zurecht zu kommen. Eine Schule für das Leben! Machst du dir oder den anderen Vorwürfe oder besser: Gehst Du auf deinen Mitspieler zu, egal ob dieser sportlich glänzt oder auch nicht? Teamgeist und Individualität sind hier gefragt. DSC_0277

Und noch etwas: Träume allein helfen wenig, wenn man nichts dafür tut. In unserem Fall heißt es regelmäßig zum Training zu kommen und an sich zu arbeiten. Bereit zu sein, kleine und nicht nur große Schritte zu gehen und darin ausdauernd zu werden. Auch das ist eine Aufgabe der gesamten Mannschaft und jeder einzelnen Person.

Für heute gratulieren wir den “Volleyfischen” zum Spielgewinn und bedanken uns für den angenehmen Vormittag.

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