CVL Spieltag 2 Megahertz/FeG vs Laurentius

“Mit viel Spaß!” ertönte der Schlachtruf zu Satzbeginn durch die Halle am Pohlandplatz. Sein Echo sollte noch bis zum alles entscheidenden Tie-Break hörbar sein und sinnbildlich für einen gelungenen sportlichen Abend stehen. Denn beide Mannschaften, Megahertz/FeG und Laurentius, hatten ihre Freude am Spiel, lieferten sich einen nervenaufreibenden Schlagabtausch in der Christlichen Volleyballliga, den der Vorjahresvierte dann doch noch 3:2 (24:26 | 22:25 | 25:19 | 25:17 | 15:13) für sich entscheiden konnte.

Der Beginn des Matches war von etlichen Merkwürdigkeiten seitens Megahertz/FeG geprägt. Trotz Punkte-Überholmanöver lies man dann wieder die Zielstrebigkeit im weiteren Punktgewinn missen. Der 1.Satz wurde wieder knapp, drehte sich und ging dann schicksalhaft verloren. Das war ärgerlich, aber noch nicht tragisch. Schockend war nur, dass der 2.Satz trotz veränderter Startaufstellung dieselbe Entwicklung bot und ebenfalls verloren ging. Seitens Megahertz/FeG war das Herzklopfen über eine drohende Niederlage nicht zu überhören. Denn Aufgrund der Vorjahresergebnisse hatten die Hausherren nicht damit gerechnet. Laurentius war glücklich, denn der erste Tabellenpunkt der Saison war geholt.

Die Gastgeber starteten nun mit zittriger Hand, aber kämpferisch mit der inzwischen 3 Aufstellungsvariante in Satz 3. Man sah, der Heimkader schien zu groß aufgestellt, um den richtigen Spielrhythmus zu finden. Dennoch war das rechte Team auf dem Court und diesen Spielern gelang es endlich die erhofften Punkte für sich zu erringen. Land in Sicht. Mit neu erlangter Hoffnung und der Frage nach dem unbedingten Siegeswillen holten sich 6 Mutige dann Satz 4 und erreichten den entscheidenden Tie-Break. Die mögliche Enttäuschung, seitens Megahertz war abgewendet und man war auf jeden Fall eine Erfahrung reicher. Wie man mit Rückständen umgehen sollte: Ruhe und Spielfreude bewahren. Sich neu besinnen muss, um die Aufholjagd zu starten. Und sich dann im Satz 5 zu belohnen. Am ersten Spieltag war ihnen das noch nicht geglückt.

Viel Spaß muss abenteuerlich sein!