Jugendmannschaft beim Allianzjugendturnier

Unsere Jugend war am gestrigen Sonnabend zum Turnier der Evangelischen Allianzjugend in Kirchberg (Westsachsen) am Start. Früh zeitig, kurz nach 7 Uhr, fuhren wir mit dem Kleinbus des SSB Dresden los. Dabei waren Marie-Louis, Antonia, Rahel, Max L., Robert, Moritz und Justin. Wer diese Aufstellung liest, erkennt schnell, diese Formation musste sich erst einmal auf dem Spielfeld finden und abstimmen. Gespielt wurde nach einem Zeitplan und es gab 5 Vorrunden- und 5 Hauptrundenspiele mit je zwei Sätzen. Insgesamt waren 18 Mannschaften am Start. Unser Team fand schwer in das Turnier und es dauerte auch, bis so langsam Spieler für Spieler aufwachten und erkannten, dass man nur gemeinsam auf dem Feld agieren kann. Nach der vierten verlorenen Vorrundenpartie ging aber ein Ruck durch die Gruppe und fortan waren unsere Aktionen zielstrebiger und konzentrierter. In allen Mannschaftsteilen war eine Steigerung sichtbar und auch emotional war die Jugend mehr bei der Sache. Zum Erstaunen des EC Zwickau holten wir zum Ende der Gruppenphase ein Unentschieden. Die Mittagspause nutzten wir noch einmal zum Einspielen und mit einem guten Gefühl gingen wir in die Hauptrunde. Hier spielten wir nun um die Plätze 13.- 18. Mit 4 Unentschieden und einem Sieg holten wir den 15. Platz.

Was nehmen wir mit? Die wichtigste Erkenntnis war wohl, egal in welcher Formation wir auflaufen, wir können gut miteinander spielen. Es wäre hilfreicher, wenn deutlich mehr Mannschaftsmitglieder regelmäßig am Training teilnehmen, denn hier legt man den Grundstein und nicht in seinen Träumen und Fantasien. Volleyball fällt nicht wie Manna vom Himmel. Es ist eine technisch und athletisch sehr anspruchsvolle Sportart und erst im richtigen Zusammenwirken und dem gemeinsamen Erlernen und Beherrschen eines Spielsystems entfaltet sich das Spiel. Der Auftritt unserer Mannschaft war zu Beginn von großer Unsicherheit und fehlender Abstimmung geprägt und das ist nicht allein dem jungen Alter geschuldet. Nein, es lag auch daran, dass wir in den letzten Wochen eine zu geringe Beteiligung am Training hatten und so im Grunde stehen blieben bzw. zurückgefallen sind. Hier und da haben sich kleine Fehler in der Technik eingeschlichen. Hinzukommen die Spiele in der CVL, die leider nicht so liefen wie erhofft, aber davon geht die Welt nicht unter. Positiv war unser Auftritt dennoch, denn er war von Fairness geprägt und einem guten Umgang miteinander und zum Spielgegner/ Schiedsrichter. Auch das müssen aktuell einige in unserer Mannschaft noch lernen (oder wieder lernen). Gestern haben unsere Jungs und Mädels sprichwörtlich an sich gearbeitet und von Spiel zu Spiel sich gesteigert. Bis sie zum Ende hin, endlich mal wieder belohnt wurden. Ich denke, es war ein wichtiger Tag. Wichtig auch, weil wir die Zeit uns nahmen einige der Fehler abzustellen. In vielen kleinen Gesprächen unter 4 Augen wurde dies angefasst und stieß auf offene Ohren. Auch dafür waren in letzter Zeit nicht allen offen und wussten es besser.

Der gestrige Text aus meiner täglichen “Nachlese” lautet: “Und du begehrest dir große Dinge. Begehre es nicht!” Jeremia 45,5

Crinitzberg 2016

Crinitzberg 2016

Thomas