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“Die Nichtskönner” gewinnen den Fair Play Cup 2014 22.06.2014

Zu unserem gestrigen Fair Play Cup kamen 15 Mannschaften aus Sachsen in der Ballspielhalle, im Ostragehege, zusammen. “Die Nichtskönner” gewannen die 9. Auflage unseres Turnieres. Mehr findet Ihr hier.

SRS Mailandacht 23.04.2014

Mandelblüten und Dankbarkeit

Die ersten grünen Triebe an den Zweigen warten nur so darauf, sich endlich in voller Pracht zu entfalten, die Mandelblüten blühen wunderschön und die Vögel zwitschern schon leise und fröhlich ihre Lieder. Es kommt Frühlingsstimmung auf. Der ein oder andere holt das verstaubte Fahrrad wieder aus dem Keller, denn nach einer Tour fühlt man sich doch gleich viel besser.

Aber kann man überhaupt diese Frühlingsstimmung aufkommen lassen?

– In den aktuellen Schlagzeilen lesen wir, dass in China Menschen um Ihre Angehörigen trauern, die bei einem ungeklärten Flugzeugabsturz Familienmitglieder verloren haben, dass ein „Killer“-Virus nach Europa kommen könnte, oder über die schlimmen Nachrichten von dem ehemaligen Formel 1 Piloten Michael Schumacher. Hoffnungslos machende Schlagzeilen überhäufen uns Tag für Tag, man bekommt Angst davor, was noch alles passieren könnte.

– Oder geht es dir vielleicht gerade nicht so gut und du hast überhaupt gar keine „Lust“ auf das Frühlingserwachen?

Was für eine Bedeutung hat eigentlich solch ein Mandelzweig in der Bibel?
Jesus von Nazareth spricht in Matthäus 16, 2 und Lukas 12, 56 von den “Zeichen der Zeit.“ Er macht seinen Zeitgenossen den Vorwurf, dass sie diese nicht erkennen, obwohl sie viele Zeichen in der Natur registrieren. Immer wieder fordern die Menschen Zeichen von Jesus, der von seinen Jüngern als der „Christus“ erkannt worden ist.

Der Mandelzweig
Ein Zeichen der Natur ist der Mandelzweig. Ein Symbol der Natur, nicht nur im alten Israel der hebräischen Bibel. Der Mandelzweig ist auch heute noch in Israel ein Symbol für das neue Leben nach dem Winter und ein Symbol der Auferstehung. Denn oft trägt er seine ersten Blüten, wenn noch Schnee auf den hohen Hügeln rund um Jerusalem liegt.

Ist das nicht missverständlich, wenn ich Erscheinungen der Natur als Zeichen der Gegenwart und des Wirkens Gottes in der Welt deute? Jeremia erging es oft so, dass man seine prophetischen Symbole lächerlich fand. Dabei geht es hier um eine die ganze Bibel durchziehende Symbolik: Dem Übermaß an Unheil und Schuld begegnet Gott in einem kleinen Zeichen, scheinbar ohnmächtig: Ein Reis aus der Wurzel Isais, ein Senfkorn, ein Weizenkorn, ein Kind in einer Krippe. Scheinbar Ärgernis und Torheit, in Wahrheit aber Gottes Kraft und Liebe.

Doch wie ist das bei uns? Sehen wir die Zeichen Gottes – also das Wirken Gottes in unserem Alltag? Sind wir bei einem Wettkampf oder Spiel Gott dankbar, dass er uns behütet und wir uns nicht verletzt haben? Oder schimpfen wir nur darüber, wie ungerecht alles abgelaufen ist, dass wir verloren haben?

Turbulenzen
Mitte März flogen meine Frau und ich aus den Flitterwochen in Mexiko zurück. Wir gerieten in Turbulenzen, die von Minute zu Minute schlimmer wurden. Es riss uns auf den Sitzen hin und her. Einige der Passagiere verletzten sich dabei, andere waren völlig aufgelöst. Mit einem Mal kamen wir in den Sinkflug. 1000 Meter in 30 Sek. Der Körper zitterte. Panik brach aus, Schreie und Todesangst. Erst nach einiger Zeit schaffte es der Pilot, das Flugzeug wieder nach oben zu ziehen. Wie konnte das passieren? Warum ausgerechnet uns? Endlich in Frankfurt angekommen, konnten wir erleichtert und dankbar feststellen, dass „das Leben nicht vergangen ist“, wie befürchtet werden musste, sondern dass „das Leben siegt hat!“

Beschützt
Ich glaube, wir sollten nicht alles negativ sehen oder gar Gott Vorwürfe machen, warum er Turbulenzen in unserem Leben zulässt. Wir sollten dankbar sein, dass, wie in unserem Fall, wir nicht abgestürzt sind, dass er da war und uns beruhigt und beschützt hat – ein Zeichen von Gottes Wirken auch noch heute.

Und genauso ist es auch mit den Schlagzeilen in unseren Medien. Wir, denen es gut geht, sollten dankbar sein für Dinge, die in unserem Leben offenbar so selbstverständlich sind und doch gleichzeitig von so vielen Menschen entbehrt werden müssen. Hier ist unsere Hilfe gefragt – Hilfe in finanzieller Form, im Gebet und nicht zuletzt im Vermitteln des Gedächtnisses an den Mandelzweig.

Ja, wir dürfen unsere Augen schärfen und Gottes kleine Zeichen wahrnehmen. Wir dürfen den Frühling in seiner vollen Pracht aufnehmen und als Fingerzeig der unendlichen Schönheit der Schöpfung Gottes verstehen.

Thomas Seidel
SRSgemeindedienste

KU 1 Herren – Spieltagsmarathon Finale 23.03.2014

Und dann blieb tatsächlich nur noch ein Spieltag in diesem Monat.

Gestern, am 22.3.14 waren wir bei den Jungs vom VC Dresden zu Besuch und durften gegen ebendiese als auch gegen die Mannschaft von VSV Grün-Weiß Dresden Coschütz II antreten. Laut Ansetzung hatten wir uns erst mit dem VC auseinander zu setzen, dann ein Spiel “Pause”, in welchem wir den Schiri stellen mussten, und dann ging es weiter gegen die Coschützer. Im Vergleich zum letzten Spieltag waren wir auch mal wieder richtig viele Leute. Statt mit 6 Spielern zu spielen, konnten wir auf weitere 2 zurückgreifen, wenn es mal brenzlig wurde. Und das wurde es :)

Im ersten Spiel starteten wir mit Rene (Z), Karsten, Daniel (AA), Marcus, Ronny (MB) und Guido (D) und die “Kleinen” vom VC machten von Anfang an ordentlich Druck. Nicht nur durch ihre Aufschläge, wo die Annahme eh nicht gerade unsere Paradedisziplin ist, sondern auch mit gekonnt gelegten Bällen und auch dem einen oder anderen Angriff. Respekt, was da in einem halben Jahr entstanden ist und ich hoffe, dass wir in einem Jahr nicht noch einmal auf diese Mannschaft treffen müssen, da es bestimmt recht schwierig werden würde :) Gestern allerdings war dann trotz noch wackeliger Annahme und einigen Fehlern auf unserer Seite klar, in welche Richtung es gehen sollte. Der erste Satz war deutlich, wenn auch nicht so deutlich wie man es erwartet hätte. In den beiden folgenden Sätzen hatten wir dann auch noch kurze Auftritte von Peter (Z) und Tom (MB) und konnten uns trotz einer Schwächephase in der Annahme in Satz 3 mit 3:0 durchsetzen.

Dann eine Stunde Schiedsrichterpflichten erledigen und auf geht’s in letzte Spiel an diesem Spieltag. Der VSV Coschütz II hatte uns bereits beim Kreispokal in der vergangenen Saison besiegen können also mussten wir auf der Hut sein. Mit folgender Aufstellung ging es an den Start: Peter (Z), Karsten, Daniel (AA), Ronny, Marcus (MB), Tom (D). Schon im ersten Satz sollte sich auszahlen, dass wir noch eine stark besetzte Bank hatten denn es sollte recht knapp mit 26:24 ausgehen. Der Start war uns recht gut geglückt und wir konnten mit ein paar Punkten in Führung gehen. Allerdings schmolzen diese dann auch schnell wieder dahin, als der Gegner mit dem Aufschlag am Zug war. Wir mussten stark kämpfen um den Anschluss nicht zu verlieren und als wir dann bei einer zweiten Aufschlagserie des Gegners wieder unter Druck gerieten, kam Guido für Karsten auf der Annahme-/Außen Position. Nach diesem Wechsel lief es es für uns wieder besser und die Mannschaften waren ausgeglichen. Das führte allerdings auch dazu, dass das Ende des Satzes recht knapp wurde. Wir konnten zwei Satzbälle nicht verwandeln und der Gegner war dran. Mit etwas Glück und viel Einsatz konnten wir den Satz dennoch zu unseren Gunsten biegen. Die folgenden und auch letzten beiden Sätze in dieser Begegnung waren nicht mehr so knapp aber wer weiß was passiert wäre, hätte Coschütz den ersten Satz gewonnen. So hatten wir mal wieder ein optimales Spieltagsergebnis. 2x 3:0, 6 Punkte.

Unser letzter Spieltag wird am 12.4. bei TU V ausgetragen und wir treffen auf TU V und TU VI

Bis dahin

Kasi

KU 1 Herren – Spieltagsmarathon 15.03.2014

Hallo liebe Mitfische,

In der Kreisunion geht es diesen Monat ziemlich heiß her. Die Herrenmannschaft kraucht nur noch auf dem Zahnfleisch aufgrund der vielen Spieltagstermine in diesem Monat. Über mangelnde Spielpraxis können wir uns nicht beklagen, denn wir haben Montag und Freitag Training und fast jeden Samstag auch Spieltag. Da wir obendrein auch noch einige verletzungsbedingte Ausfälle zu beklagen haben müssen die verbliebenen Spieler ordentlich ranklotzen. Wir können uns aber bisher nicht beklagen denn was wir spielerisch abliefern sieht gar nicht schlecht aus.

Angefangen hat der Marathon am 7.3. mit einem verlegten Spieltag gegen TuR Dresden. Es war ein sehr hart umkämpftes Match das über 5 Sätze gehen sollte. An diesem Tag hatten wir noch recht viele Mitspieler und dadurch auch gute Wechselmöglichkeiten aber ein Wehmutstropfen war, dass sich unser Libero Matze am Montag zuvor beim Training verletzte und wir somit leicht annahme- und abwehrgeschwächt antreten mussten. Wenn ich mich recht erinnere haben wir leider gleich den ersten Satz abgeben müssen. War halt schon spät ;) Im zweiten Satz waren wir dann warm und konnten ihn auch für uns entscheiden. Auch der dritte Satz ging an uns. Satz Nummer vier war dann nicht mehr so glorreich. Eigentlich dachte ich, ich könne den ziemlich gut verdrängen aber bei einem 8:25 ist das nur recht schwer möglich. Es ging also in den Tiebreak. Alle Kräfte nochmal mobilisieren und das beste herausholen war die Devise was uns auch sehr gut gelang. Wir konnten einen kleinen Vorsprung herausholen und beim Seitenwechsel lagen wir vorn. Auch danach ging es positiv für uns weiter. Dann aber kam eine Phase in der wir nicht mehr so konzentriert waren und TuR besser ins Spiel kam. Dadurch mussten wir dann auch diesen entscheidenden Satz abgeben. Dank der 3-Punkte-Regel blieb uns aber noch 1 Punkt aus diesem Spiel.

Nachdem wir am Freitag gegen 23:30 Uhr die Halle verließen blieben den meisten nur wenige Stunden Schlaf bis wir am 8.3. die Teams von TuS Coswig und SG Großröhrsdorf empfingen. Als Heimmannschaft hatten wir die ersten beiden Spiele und TuS Coswig war unser erster Gegner. Im Vergleich zum Freitag waren wir schon stark dezimiert und konnten nur mit 7 Spielern antreten. Dennoch sind wir sehr gut in unser Spiel gekommen und so war der erste Satz recht schnell gewonnen. Der zweite Satz hingegen war dann schon etwas knapper. Unsere Fehler häuften sich und der Gegner war erstarkt aus der Pause aufs Feld gekommen. Es war lange Zeit ausgeglichen und die Gäste machten es uns nicht leicht. Gegen Ende des Satzes konnten wir uns dann aber doch noch absetzen und ihn an uns reißen. In der Pause waren sich bei uns alle einig, dass wir noch eine Schippe drauflegen müssen um es nicht noch knapper zu machen oder gar noch zu verlieren. Und es sollte helfen. Alle haben sich noch einmal gut ins Zeug gelegt und der Satz ging wieder klar an uns.

Beim zweiten Spiel ging es gegen den aktuellen Tabellenführer Großröhrsdorf was Spannung pur versprach. Gleich im ersten Satz zeigte sich diese Spannung, denn er endete denkbar knapp. Wenn ich mich recht erinnere war es ein 30:28…also Verlängerung. Wie in fast jedem Satz hatten wir auch in diesem einen kleinen Hänger und lagen zum Ende des Satzes klar hinten. Allerdings konnten wir uns aufraffen und kämpften uns Punkt für Punkt näher an die Großröhrsdorfer heran. Dann konnten wir uns bei den Satzbällen abwechseln. Es schien als wollte keine der Mannschaften den Satz zuende gehen lassen. Doch wir sagten uns dann irgendwann, dass wir zum Spielsieg noch mehr Sätze brauchen würden und auch noch den Freitag in den Knochen hatten also holten wir uns diesen ersten mit o.g. Ergebnis. Nach kurzer Pause geht es mit dem zweiten Satz weiter. Auch dieser war wieder hart umkämpft denn keiner wollte dem Gegner Punkte schenken und auch dieses Mal wurde es denkbar knapp. Leider konnte sich Großröhrsdorf in diesem Satz mit 25:23 durchsetzen. Also steht es nun 1:1 und es gibt noch mindestens 2 Sätze. Nachdem die Mannschaften wieder das Feld betreten hatten wurde wieder der Ball übers Netz getrieben und auch hier gab es nichts zu verschenken. Leider ging auch dieser Satz an den Gegner. Also wieder einmal alle Kräfte in der Pause wachrufen und frisch in den vierten Satz. Aber auch hier wollte uns das Glück nicht mehr beistehen und wahrscheinlich war auch die Kondition nach so vielen Sätzen und dem Freitagsspieltag nicht mehr ausreichend also mussten wir diesen Satz auch hergeben. 3 Punkte konnten wir aus diesem Spieltag also doch mitnehmen und wir haben auch gut gespielt.

Heute hatten wir dann das vorletzte Spiel für diesen Monat und es ging erneut gegen Großröhrsdorf und das Spiel fand für beide Mannschaften unter erschwerten Bedingungen statt. Leider war in unserer Heimspielhalle eine Beleuchtungsreihe ausgefallen und dank des regnerischen Wetters am heutigen Samstag war es auf einem Drittel der Halle recht düster. Wir waren zudem auch nur zu sechst aber waren dennoch gut besetzt. Mit Wechselmöglichkeiten wäre es aber einfacher gewesen und vor allem brauchten wir uns keine Gedanken machen, was passiert, sollte sich einer von unseren Spielern verletzen. Der erste Satz ging dann auch gleich an den Gegner, natürlich nicht ohne die Spannung, die dieses Spiel von vornherein versprach. Im zweiten Satz waren wir dann obenauf und konnten ihn auch 25:15, den höchsten Satzgewinn am heutigen Tag, für uns entscheiden. Die beiden folgenden Sätze sind dann aber wieder an Großröhrsdorf gegangen und schon wieder gab es nur ein 1:3 gegen diese Mannschaft.

Nächste Woche treffen wir dann auf VSV Grün-Weiß Coschütz und VC Dresden VI in der Teutoburgstraße.

Viele Grüße

Kasi

SRS Mailandacht 29.01.2014

Es wird wohl schwer werden

Gewiss, Herausforderungen wirken unterschiedlich. Den einen macht es überhaupt nichts aus, sie freuen sich geradezu darauf. Andere schlafen vorher schlechter. Sie sind sich nicht sicher. Das Ereignis bewegt sie mehr als ihnen lieb ist.

Alle, die für Sotschi nominiert sind, schlafen besser oder auch nicht so gut. Die Herausforderung ist gewaltig. Niemand kann das Ergehen und Ergebnis voraussagen. Die Verbände rechnen sich die Medaillen aus, der Druck ist immens. Die Angst vor dem angekündigten Terror tut ein Übriges.

Die Formel 1 tritt mit völlig neuem Gerät an, alles ist anders, die Abmessungen der Karosse, der Turbomotor, die Auspuffführung und vieles mehr. Man kann eigentlich auf nichts technisch Bewährtes zurückgreifen. Niemand weiß genau, wie es werden wird.

Und vielleicht stehst du heute oder morgen vor einer ganz anderen Herausforderung. Da ist es gut nachzusehen, was das Wort Gottes dazu sagt, sei es als Qualifizierter im Sport, vor einem Kreisligaspiel oder im Beruf.

“Und Asa rief den Herrn, seinen Gott, an und sprach: Herr, es ist dir nicht schwer, dem Schwachen gegen den Starken zu helfen. Hilf uns, Herr, unser Gott; denn wir verlassen uns auf dich und in deinem Namen sind wir gekommen gegen diese Menge. Herr, du bist unser Gott, gegen dich vermag kein Mensch etwas.” 2. Chronik 14, 10

Die meisten Kriege Israels damals wie heute waren Existenzkriege. Sein oder Nicht-mehr-Sein, es ging um alles. Asa, damals König, war kein Pessimist, er schätzte die Lage realistisch ein. Der Gegner war zählbar überlegen und er deshalb unterlegen. Mit dieser Tatsachenbeschreibung tritt er vor seinen Gott. Das ist bis heute eine mustergültige Haltung, die auch du zum Beispiel vor einem schweren Spiel einnehmen kannst.

Gott beim Wort nehmen
Statt zu jammern, solltest du Gott dasselbe sagen. “Es ist dir nicht schwer, dem Schwachen gegen den Starken zu helfen, ich und wir verlassen uns auf dich.” Das ist geistliches Selbstbewusstsein: “Und in deinem Namen sind wir gekommen.” “Gegen dich vermag kein Mensch etwas.”

Nicht seine eigene Größe, Möglichkeiten und Fähigkeit bringt er ins Spiel, sondern die Gottes. Indem er das tut, kann er gleichzeitig sehr realistisch seine Möglichkeiten einschätzen. Er muss keine Angst haben, hat er doch den Größeren bereits an seiner Seite. Asas Aufgabe war es nun, auch seinem Heer und seinem Volk diese Zusammenhänge klar zu machen.

Chancenorientiert
Indem er Gottes Eigenschaften aufzählt, liegt er zu jeder Zeit richtig. Er weiß sie zu nennen, ungeachtet der Situation. Und er braucht sich ihrer keinesfalls vor anderen zu schämen. Dadurch verbreitet er fundierten Optimismus. Wie gesagt „fundiert!“ Es ist nicht ein Wunschgedanke, der eventuell den Kopf noch positiv ausrichten soll, vielmehr ist die Gegenwart Gottes im Spiel.

Ihn beim Wort nehmen, ist nicht nur erlaubt, sondern geboten. Und wo so etwas wie ein Entweder-Oder auf dem Spiel steht, weist uns Asa eindeutig diesen Weg. Dabei hat er in Haltung und Inhalt keine Alternative. In seinem Fall wäre es mehr als falsch, dem Gedanken Raum zu geben: “Wir könnten ja vielleicht verlieren und da ist es besser, uns nicht so sehr der Möglichkeiten Gottes zu rühmen.”

Wer wie Asa geistlich “in die Vollen” geht, kann sicher sein, dass Gott das tun wird, was in diesem Falle seinem Plan und Ziel entspricht. Die Frage ist nicht, ob wir gewinnen oder verlieren, sondern inwieweit wir bereit sind, in dieser Situation Gott zu loben und zu rühmen. Noch haben wir „nichts in der Hand“ – aber den an der Seite, der alles in der Hand hat.

Und dann?
Wie ging die Geschichte damals weiter? “Und der Herr schlug die Kuschiter vor Asa und vor Juda, so dass sie flohen.” (2. Chronik 14, 11) Es war hinterher klar, wer geholfen hatte. Eine Siegesfeier wird zum tiefen Erlebnis, wenn klar bleibt, wer letztlich den Sieg erstritten hat.

Helmfried Riecker

KU 1 Herren Spieltag 3 12.01.2014

Am 11.1.2014, unserem ersten Spieltag im neuen Jahr, waren wir voller Tatendrang, auch wenn die Weihnachtsgans noch nicht ganz aus den Fettreserven verdrängt war.

1.Spiel: Gegner USV TU Dresden VI

In den ersten beiden Sätzen haben wir uns recht gut verkauft auch wenn man sehen konnte, dass wir über Weihnachten nicht trainieren konnten und wir erstmal wieder als Mannschaft zusammen finden mussten. Z: Pete, D: Guido, MB: Ronny u. Marcus, AA: Benny u. Simon, L: Matze und Tom ist auf fast jeder Position mal zum Einsatz gekommen.

Der dritte Satz… Naja also da braucht man eigentlich nicht viel zu sagen. Wir haben ihn verloren. Ein recht durchwachsenes Spiel, viele eigene Fehler. Viel zu wenige Fehler beim Gegner.

Der vierte Satz. Es wurde nochmal spannend da es ja nach den neuen Regeln nur dann 3 Punkte gibt, wenn man 3:0 oder 3:1 gewinnt. Bei einem 5-Satz Spiel bekommt der Verlierer auch noch einen Punkt und der Gewinner nur 2. Die Aufstellung haben wir dennoch nicht geändert, da es die ersten beiden Sätze recht gut lief und wir uns nur noch einmal motivieren mussten. Das hat zum Glück funktioniert und wir konnten Satz 4 für uns entscheiden.

2. Spiel: Gegner TuR Dresden

Wenn wir im ersten Spiel noch recht unkoordiniert waren uns unnötig Bälle verschenkten, lief es in diesem Spiel sehr viel besser. Es war sehr schön anzusehen. Viele Bälle wurden gerettet, die man von außen schon als verloren gesehen hätte. Die Mannschaft wurde etwas umgestellt, da Bennys Schulter nicht mehr so recht mitmachen wollte. Z: Pete, D: Tom, MB: Ronny, Marcus, AA: Simon, Guido, L: Matze und dann hatten wir noch den Rene als Zuspieler auf der Bank.

Satz 1 und 2 waren sehr umkämpft mit o.g. sehr guten Aktionen und langen Bällen. Mit nicht viel Abstand konnten wir beide Sätze gewinnen.

Und dann kam…Satz 3. Ich weiß nicht, was da los war aber irgendwie hatte man das Gefühl, dass alle schon in der Umkleide sind. Und auch wenn ich mir die anderen Ergebnisse nicht so gemerkt habe, das von diesem Satz hat sich eingebrannt. 8:25 aus unserer Sicht, einstellig. Da hat es auch nichts gebracht, unsere Wunderwaffe Rene ins Spiel zu bringen…der Satz war dahin.

Also wieder 4 Sätze…oder doch 5? Lang war es umstritten und beide Mannschaften gleich auf. Der Geist der ersten beiden Sätze ist wieder in unsere Mannschaft zurückgekehrt und wir kämpften wieder. Man warf sich in die Bälle und half aus, wenn mal eine Annahme oder Abwehr nicht so passte. Am Ende stand es 25:23…für uns.

 

Gutes Ergebnis für diesen Spieltag: 2 mal 3:1, 2 mal 3 Punkte!

 

Viele Grüße

Kasi

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