Neuigkeiten, Spielberichte, Andachten & co.
— Seite 14 —

Jugend beim Dekaturnier 15.12.2013

Am 12.10. nahmen wir am Deka-Volleyballturnier mit einer eigenen Mannschaft teil und halfen in anderen Mannschaften aus. Unser Ziel war es Erfahrungen zu sammeln und ganz viel Spaß am gemeinsamen Sport zu haben. Das im Training gelernte konnten wir gut anwenden, zeigten gute Spielzüge, sammelten Punkte und konnten einzelne Sätze gewinnen. Am Ende erreichten wir den ersten Platz von Hinten :) Wir trainieren fleißig weiter und werden von Turnier zu Turnier immer besser. Positiv war auch, dass wir ganz viel Spaß hatten und euch viel lernen konnten. Wir freuen uns auf die nächsten Turniere und auf die CVJM-Liga.

In der Krise – Zorn oder Einsicht? 11.12.2013

In der Krise – Zorn oder Einsicht?

„Ich schmeiß´ den ganzen Bettel an die Wand!“ Wer hat nicht schon ähnliches gedacht oder gar heraus geschrien? Aus Frust über sich oder auch vielleicht andere. Am meisten trifft es uns, wenn wir selbst der Auslöser der Krise sind. Mangelnde Ausdauer im Vorgenommenen, enttäuschendes Ergebnis, keine Verbesserung trotz vielem Training, Unzuverlässigkeiten, nicht zuletzt Sünde – man kann die Liste beliebig fortsetzen.

Wer Sport macht, hat von Haus einen Schuss Perfektionismus in sich. „Das verzeihe ich mir nie“ beweist dies ziemlich deutlich. Es wurde nicht so wie gedacht. Häuft sich das, schmerzt es zunehmend mehr. Die Krise zeigt ihre Konturen. Sie wühlt unsere Seele im Tiefsten auf und beschäftigen pausenlos unseren Geist.

Auf der Suche
Krisen schreien danach, behoben zu werden. Danach sehnte sich auch Naemann, der Feldhauptmann eines syrischen Königs. Er hatte körperliche Schmerzen. Außer dem unheilbaren Aussatz war bei ihm sonst alles in Ordnung. Als ein “trefflicher Mann vor seinem Herrn und wert gehalten” (2. Könige 5, 1a) gelangen seine Pläne und er wurde anerkannt und geachtet. Jedoch:

“Und er war ein gewaltiger Mann, jedoch aussätzig.”
2. Könige 5, 1b

Die Geschichte dieses Mannes zeigt, wie ein Mensch mit seinem persönlichen Dilemma fertig werden will. Er war sich nicht zu fein, auf kleine Leute zu hören, und nahm den Tipp des Dienstmädchens seiner Frau ernst, zur Therapie nach Israel zu reisen. Von Krisen werden auch immer andere betroffen. Aber Israels König, die falsche Adresse für den Angeschlagenen, wittert Streit. Elisa als der Prophet Gottes hört davon und lädt ihn zu sich nach Hause ein. Doch lässt er ihn vor der Tür stehen und dort dem wackeren Kriegsmann ausrichten, sich siebenmal im Jordan unterzutauchen. Da er in solch einer wichtigen Sache nicht einmal eine persönliche Begegnung nötig hat, zieht Naeman im Zorn nach Hause. Die vorausgegangenen Einsichten waren vergessen. Der Zorn bestimmte nun das Tempo.
Das hatte Folgen: Seine Krise hat sich verdreifacht. Hier die Krankheit, da die Abfuhr beim König Israels, dann das scheinbare “Desinteresse” bei Elisa. Wieder sind es kleine Leute um ihn her, seine Diener: “Lieber Vater, wenn dir der Prophet etwas Großes geboten hätte, hättest du es nicht getan? Wie viel mehr, wenn er zu dir sagt: Wasche dich, so wirst du rein.” (2. Könige 5, 13b)

Absteiger
Jetzt kommt das Entscheidende. “Da stieg er ab und tauchte unter im Jordan siebenmal, wie der Mann Gottes geboten hatte. Und sein Fleisch wurde wieder heil wie das Fleisch eines jungen Knaben und er wurde rein.” (2. Könige 5, 14) Ein Großer ist letztlich bereit, sich etwas sagen zu lassen. Die Einsicht hatte gesiegt.

Wenn Gott in deinem Leben Krisen zulässt, ist das niemals das Ende oder das Aus. Ich stehe immer staunend davor, wenn, wie gerade am Telefon ein Freund sagt: „Mir geht es gut, ich bin zufrieden“. Darmkrebs und Kopf-OP hindern nicht an solcher Überzeugung. Wie heil wir letztlich werden, scheint nicht das Wesentliche zu sein. Aber wie es uns geht, wenn das Problem in Gottes Hand gelegt wird, darauf kommt es an. Geht es deiner Seele wieder besser oder gar gut, sind dies die optimalsten Voraussetzungen, dass auch dein Körper nachziehen kann.

Wachsam
Noch ein Gedanke: Wer bei der Krisenbewältigung helfend beteiligt ist, muss selbst gut aufpassen, ganz besonders, wenn es um Sünden anderer geht. Wie immer eine Krise auch aussieht, sie reizt zur Anfechtung. Elisas Diener erlag der Versuchung und erlog eine Beschenkung durch den geheilten, dankbaren und natürlich freigiebigen Naemann. Das ist dem Gehasi hinterher gar nicht gut bekommen.

Darum wird es wichtig sein, dass eine Krise ganz durch Jesus in seinem Namen und um seiner Ehre willen gelöst wird. Und dann wird es darum gehen, mit dem Gehörten, Gesagten und Getanen so auf Abstand zu gehen, als hätte es gar nicht stattgefunden. Durch Gott mit einer Sache konfrontiert werden, durch Gott eine Sache lösen, durch Gott eine Sache bei ihm lassen.

Helmfried Riecker

KU Herren Spieltag 2 – Vorbericht 08.12.2013

Die Adventszeit hat begonnen und der nächste Spieltag der Kreisunion Dresden steht auf dem Plan.

Leider hagelte es Anfang Dezember gleich mehrere schlechte Nachrichten, die sich auch auf diesen Spieltag nicht positiv auswirken. Gleich 3 Leute haben sich verletzt und einer kann an diesem Tag nicht mitmachen wodurch wir nur in Minimalbesetzung spielen können.

Dennoch werden wir uns beim anstehenden Heimspiel am 14.12. in der ausverkauften Nöthnitzer Arena (Nöthnitzer Straße 6) voll reinhängen und unsere Gäste werden sich an uns die Zähne ausbeißen. Diese Gäste sind die beiden Nachwuchsmannschaften TU 5 und VCD 6 SSR.

9 Uhr geht es los und alle die sich das Spektakel anschauen wollen sind herzlich eingeladen. Irgendwo werden wir noch Sitzplätze auftreiben können :)

Viele Grüße

Kasi

“Fische-Treffen” in der CVJM Liga 30.11.2013

Einen Tag vor dem ersten Advent kamen unsere 3 teilnehmenden Fische-Teams in Pieschen zusammen. Gleich zu Beginn wurde dieser Moment auf einem gemeinsamen Foto festgehalten.

Unsere Jüngsten zeigten immer wieder, dass sie gut über 3 Positionen ein Spiel aufbauen können und so langsam werden die Spielzüge mutiger ausgespielt. Im letzten Spiel des Vormittages holten sich sich Volleyfische, in einem 3-Satzspiel, gegen Black Orange/ Megahertz beide Punkte. Wie schon beim ersten Aufeinandertreffen, ging es sehr knapp zu.

cvjm spieltag 122013

CVJM Liga Start 2013/14 04.11.2013

Da steht man endlich wieder auf dem Platz und trotzdem steht man hier als Frischling. In einer Liga, die man nur vom Hören-Sagen kennt. Mit einer neuen Mannschaft – eine Spielgemeinschaft der Fische-Mannschaften Black-Orange & Megahertz – die sich glücklicherweise nicht nur vom Hören-Sagen kennt und doch erst kennen lernen muss. Und obwohl alles noch so neu ist, erfassen einen die altbewährten Gefühle, Emotionen bei denen das Herz höher schlägt:
Der erste Schlag am Ball – der eine Punktlandung in den Freiräumen des gegnerischen Territoriums macht.
Die erwartete Gegenwehr der Mannschaft, in deren Augen auch dieser Siegeswille endeckbar ist.
Der Kampf am Netz, wo die Hände deines Teams aber eine unüberwindbare Mauer errichten.
Und am Ende der heiß umkämpfte fuenfundzwanzigste Punkt, der so lange auf sich warten ließ und schließlich im Kreis tanzend feiern lässt.
Nun das mit den 25 Zählern hatte an dem Abend zweimal geklappt. Unerwartet aber nicht unerhofft und trotzdem im wieder schön, sodass wir letztlich folgende Resultate einfuhren.

Black Orange/ Megahertz – Volleyfische  2 – 1
Oldstars – Black Orange/ Megahertz  2 – 0

KU 1 Herren Spieltag 1 03.11.2013

Und los geht’s

Spiel 1: VSV GW Dresden Coschütz II – Cottaer Fische

Mit dem Schreck vom Kreispokalfinale in den Knochen und dem Ehrgeiz, die Revanche zu unseren Gunsten zu entscheiden, ging es in dieses Spiel. Natürlich wissen wir, was die “Kleinen” können und mussten demnach alles aufbringen, was wir können. Das ist auch fast gelungen, da wir von 11 spielberechtigten Leuten 9 auflaufen lassen konnten.

Startaufstellung: Z: Peter; AA: Karsten, Marcus; MB: Ronny, Tom; D: Guido; L: Matthias

Mit der erwarteten Trägheit ging es ins Spiel. Der eine oder andere Fehler schlich sich ein…zum Glück auf beiden Seiten. Dank unserer Startschwierigkeiten waren wir auch in der Mitte des Satzes deutlich im Rückstand und hatten Mühe, diesen wieder aufzuholen. Da wir auch um unsere Schwäche wissen, gegen Ende eines Satzes nicht mehr sehr konzentriert zu sein, mussten wir uns selbst motivieren um den Satz nicht abzugeben. Die Bank hat auch gut mitgemacht und uns nach vorne geschrieen. Der erste Satz ging dann knapp an uns.

Zwischen den Sätzen eine kurze Analyse der eigenen Fehler und was noch so besser zu machen ist und dann geht es mit frischem Wind in den Segeln in den zweiten Satz. Man konnte gut sehen, dass wir es diesmal wirklich wollten und auch der Schlaf, der im ersten Satz noch in den Gliedern steckte, herausgeschüttelt war. Zwar waren wir in diesem Satz auch nicht dominant aber wir sind wenigstens keinem hohen Rückstand hinterhergelaufen. In der Mitte des Satzes kam Rene für Peter, was uns eine Verstärkung im Block verschaffte und den Gegner durch eine andere Zuspieltaktik vielleicht etwas verwirrte. Jedenfalls musste er sich auf die neue Situation einstellen und Rene startete auch gleich gut mit 2 direkten Punkten. Mit weniger Zittern ging nun also auch der zweite Satz an uns.

Im dritten Satz starteten Rene für Peter und Stephan für Guido. Sonst blieb alles beim Alten. Allerdings waren wir nun auch 10 spielberechtigte Leute in der Halle, wenn auch noch nicht für dieses Spiel in der Mannschaftsliste aufgeführt. Simon kam mit dem Zug, welcher leider etwas Verspätung hatte. Den dritten Satz konnten wir etwas dominanter gestalten und eigentlich hätten wir ihn auch schnell beenden müssen. Beim Matchball kam dann wieder unsere Abschlussschwäche zum Vorschein…der letzte Punkt wollte und wollte einfach nicht fallen und der Gegner kam uns nun doch immer näher was es natürlich für uns nicht leichter machte. Zum Glück war unser Vorsprung bis dato groß genug, dass wir noch ein bisschen herumprobieren konnten und ein Spielerwechsel später, der den Spielfluss des Gegners nochmal unterbrechen sollte, haben wir dann den entscheidenden Punkt machen können. Erster Sieg, Erster Auswärtssieg, Erstes 3:0

Spiel 2: Cottaer Fische – TuS Coswig 1920 II

Startaufstellung: s. Spiel 1

Da diese Mannschaft neu ist, wie ich schon in der Vorschau erwähnte, wustten wir nicht, was auf uns zukommt. Zwar hatten wir das Spiel gegen Coschütz gepfiffen (3:0 für Coschütz) und uns somit schon ein Bild machen können aber wer weiß was das zu bedeuten hat. Vielleicht machte Coschütz einfach nicht mehr die Fehler, die sie noch gegen uns machten oder vielleicht steckte der Mannschaft aus Coswig noch die Anreise in den Knochen und sie sind gegen uns jetzt voll dabei.

Auch in diesem Spiel starteten wir wieder mit ein paar Unachtsamkeiten, schenkte Punkte leichtfertig her und gestalteten das Spiel damit spannend. Hat auch was für die Zuschauer. Also galt es auch hier wieder unsere Schwäche zu überwinden den Satz auch zu gewinnen, wenn es mal knapp wird. Das ist uns dann auch gelungen.

Der zweite Satz startete ebenso, allerdings konnten wir uns schon zeitiger vom Gegner absetzen. Mitte des Satzes kam dann Simon für Karsten und wir konnten auch diesen Satz gewinnen.

Der dritte Satz startete mit Rene für Peter und Simon für Karsten. Wie man es von uns gewohnt ist, hatten wir auch hier wieder schwache Phasen, die wir aber dank ausreichendem Vorsprung überstehen konnten. Nur der letzte Punkt wollte auch in diesem Satz wieder nicht fallen so dass sich dieser Satz auch wieder in die Länge zog. Am Ende haben wir es aber dennoch geschafft.
Zweiter Sieg, Zweiter Auswärtssieg, Zweites 3:0

Ein gelungener Auftakt für diese neue Saison. Zwar gibt es bei uns noch einige Verbesserungsmöglichkeiten aber es gibt auch schon vieles, was wir seit dem Kreispokal lernen konnten. Die Entwicklung ist also durchaus positiv.

Bis zum nächsten Spieltag

22 weitere Seiten, voll mit Artikeln: