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Ausschreibung CVL 2016/ 2017 29.06.2016

Die Ausschreibung zur neuen Saison der Christlichen Volleyball-Liga in Dresden und Umland ist heraus. Interessierte Junge Gemeinden, Junge Erwachsenenkreise sind eingeladen sich anzumelden.

Mehr Informationen findet man hier.

Die CVL ist ein gemeinsames Projekt der Katholischen Dekanatsjugendseelsorge in Dresden, des CVJM Dresden und des SV Cottaer Fische.

 

Einzigartig 28.06.2016

Sportandacht – Die Bibel: einzigartig

Mittwoch, 22 Juni 2016

Die Bibel ist ein unvergleichliches, einzigartiges Buch. Wie kein anderes wurde und wird sie geliebt, gehasst, abgeschrieben, gedruckt, vernichtet, verbreitet und verboten. Kein Buch der Weltliteratur hat eine solche Auflage erlebt. Inzwischen ist die Bibel ganz oder teilweise in über 2000 Sprachen und Dialekte übersetzt worden.

Das erste gedruckte Buch der Welt war eine Bibel (1455). Sie ist das bestbezeugte Buch des Altertums überhaupt. Etwa 20.000 Textdokumente biblischer Bücher wurden gefunden. Und die handschriftliche Überlieferung des NeuenTestaments ist besser und umfangreicher belegt, als die jedes andere Werk der Weltliteratur.

„Als er von den Toten auferstanden war, erinnerten sich seine Jünger an diese Worte. Sie erkannten, dass alles wahr ist, was in der Heiligen Schrift steht, und sie glaubten, was Jesus ihnen gesagt hatte.“ Johannes 2,22

Wie wichtig dies ist, drückt der Hebräerbrief so aus: „Deshalb müssen wir im höchsten Maß auf das achten, was wir gehört haben, damit wir nicht am Ziel vorbeitreiben.“ (Hebräer 2,1) Wer heute wie die Jünger erkennt, dass es wahr ist, was in der Bibel steht, bekommt einen Blick für das, was letztendlich nicht zum Ziel führen kann. Das kann die bisherige Lebensauffassung sein, Ideologien, Religionen und vieles, was uns für die Verbesserung der Lebensbewältigung versprochen wird.

Ein wichtiges Argument für den Wahrheitsgehalt der Bibel sind die erfüllten Weissagungen. Im Alten Testament wurde vieles über das Leben Jesu vorausgesagt, was sich später genau so erfüllte. Bethlehem wurde bereits 700 Jahre vorher als sein Geburtsort genannt, sein Leiden und Sterben am Kreuz 1000 Jahre zuvor angekündigt. Auch die Zerstreuung des Volkes Israel über die ganze Erde wurde vorausgesagt, ebenso seine Rückkehr nach Palästina und die Neugründung des Staates Israel.

Ein langer roter Faden zieht sich durch das 66 Bücher umfassende Werk: Der Mensch soll Frieden mit Gott finden. In allen biblischen Schriften geht es letztlich um seine Versöhnung mit Gott. Das Neue Testament ist kein isolierter Extrateil, sondern stellt die Erfüllung des Alten dar. Über 350 alttestamentliche Stellen und ungefähr 3500 alttestamentliche Hinweise werden im NT zitiert und interpretiert.

Die Festlegung dessen, was heute den Inhalt der Bibel ausmacht (Kanon) war 393 n. Chr. kein willkürlicher Akt der frühen Kirche. Sie stellt vielmehr ein wunderbares Zeugnis für die Unterwerfung unter das Gesamtkonzept der biblischen Bücher dar. Von Gottes Geist geleitete Frauen und Männer wussten die Spreu vom Weizen zu scheiden – nachdem sich die Gemeinden schon 200 Jahre vorher weitgehend danach gerichtet hatten. Ein Vergleich mit der gesamten übrigen altchristlichen Literatur ergibt, dass für AT und NT keine bessere Auswahl getroffen werden konnte.

Tipps

Es gibt u.a. verschiedene Möglichkeiten, sich mit der Bibel zu beschäftigen. Sie wechseln im Laufe der Jahre, bedingt durch unterschiedliche Bedürfnisse und Lebensgewohnheiten, sowie die zunehmende Reifung im Glauben.

  • Man liest nur zwei bis drei Verse, vielleicht auch laut, prägt sie sich ein und findet einen Leitgedanken. Dieser zieht sich dann wie ein roter Faden durch den Tagesablauf.
  • Man benutzt einen Bibelleseplan. Er garantiert in der Regel, dass man durch die ganze Bibel geführt wird, wenn man ihn „strikt“ befolgt. Dabei geht es meistens um Abschnitte von fünf bis zehn Versen.
  • Man liest die Bibel fortlaufend. Bei wenig Zeit: Ein Kapitel oder weniger aus dem Neuen Testament; bei mehr Zeit: Eins aus dem Neuen und eins oder zwei aus dem Alten. Ist man zum Beispiel durchs Alte Testament durch, fängt man (u.a. gegen die Vergesslichkeit) wieder von vorne an. Lesezeichen zeigen, wo’s am anderen Tag weitergeht. Ein vielleicht nach Jahren wieder gelesener Abschnitt kann in einer neuen Lebenslage völlig neu „sprechen“.
  • Eine zeitgemäße Übersetzung erleichtert Lesen und Verstehen.

Jede dieser und weiterer Methoden haben ihre Berechtigung. Um Überblicke zu gewinnen und Zusammenhänge zu erkennen ist es nützlich, größere Abschnitte zu lesen. Immer ist es hilfreich, Aussagen, die einem wichtig geworden sind, zu unterstreichen. Die Bibel wird zur „Arbeitsbibel“.

Gott hat unerschöpflich viele Möglichkeiten, durch die Bibel zu sprechen. Sie zu lesen ist kein mühsames Muss (z.B. wenn man „keine Lust hat“), sondern eine Notwendigkeit, genauso wie die tägliche Nahrungsaufnahme. Und wann fängt man damit an? Jetzt gleich. Viel Segen damit!

PS: Unsere „Sportlerbibel“ MORE eignet sich als Neues Testament einschließlich ausgewählter Psalmen und den Statements von 30 Sportlern hervorragend für einen Einstieg.

Viele Pläne….aber  02.06.2016

„Der Mensch macht viele Pläne, aber es geschieht, was Gott will.“ Sprüche 19,21

Als Sportler lebe ich mit Plänen: Trainingspläne, Wettkampfpläne, Reisepläne, Behandlungspläne nach Verletzungen. Ich stecke mir Saisonziele, möchte fest zur Startelf gehören, ins Finale kommen, eine Steigerung meiner Bestzeit erreichen, für Weltmeisterschaften nominiert werden oder die Norm schaffen, um an den in diesem Jahr in Rio de Janeiro stattfindenden Olympischen Spielen teilzunehmen. Oder um als Sportmentorin dafür akkreditiert zu werden.

Und dann kommt es doch so anders. Mein Plan erfüllt sich nicht, ich bin nicht mit den Wetterverhältnissen zurechtgekommen, eine Verletzung wirft mich zurück, ich schaffe die Qualifikation nicht, werde nicht nominiert. Die Saison kann ich abhaken – und vielleicht scheinen sogar mehrere Jahre harter Arbeit und besonderer Prioritätensetzung umsonst.

Meine Pläne sind meine Pläne und entsprechen nicht unbedingt Gottes Plänen und Gedanken mit mir und dieser Welt. Und auch wenn ich im Vorfeld gut und gründlich plante, Gott fragte und ihm meine Saisonplanung hinlegte, kommt es manchmal ganz anders. Aber es geschieht, was Gott will.

„Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und meine Wege sind nicht eure Wege. Denn wie der Himmel die Erde überragt, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.“ Jesaja 55,9

Gott ist Gott und nicht ich. Der Herrscher des Universums handelt souverän und hat das Gesamtbild im Blick, was ich als Mensch gar nicht erfassen kann. Als Menschen stehen wir unter Gottes Willen. Gott lässt auch in meinem Leben Dinge zu, die mich schmerzen, wo meine Pläne und Vorstellungen zerbrechen. Aber mein Schöpfer weiß auch, wie es dann in meinem Herzen und meinen Gedanken aussieht. Psalm 139 beschreibt das gut.

Beim Planen und Leben meiner nächsten Ziele hilft es mir, Gottes Souveränität anzuerkennen und IHM mein Vertrauen auszusprechen, auch wenn ich nicht verstehe, wenn es so anders kommt. Die Psalmen sind voll von Fragen und Klagen Gott gegenüber, aber auch dem Wissen und dem Vertrauen, dass Gott der Allmächtige ist, ein Handelnder und Helfer. Paulus erlebte auf seinen Missionsreisen Gottes Handeln und Führung, auch in den Hindernissen und Widerständen; so taten sich für ihn neue, andere Wege auf. Manchmal wünschte ich mir, konkreteres von seiner Gedankens- und Gefühlswelt dabei zu lesen.

Und wenn es richtig weh tut? Ich darf mich von Gott trösten lassen:

“Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet, so bist du
doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Teil.“ Psalm 73,26.

Bettina Schellenberger
SRSprofisport

3. Platz beim Jugendturnier in Sohland 29.05.2016

Am 29.05.2016 war unsere Jugendmannschaft erstmals beim Volleyballtag des Kirchenbezirkes Bautzen-Kamenz mit am Start. Der Volleyballtag steht für die sog. Kirchenbezirksmeisterschaft. 17 Mannschaften, darunter 15 Junge Gemeinden und der EC aus Bautzen, fanden sich zum Jugendgottesdienst in der Kirche zusammen. Danach ging es in die Oberlandhalle. Hier fanden dann nicht nur Spiele wie am Fließband statt, es gab eine wunderbare Versorgung mit Mittagessen und selbstgebackenen Kuchen.

Unsere Mannschaft wurde durch Theresa, Marie-Louis, Jan, Moritz, Justin und Franz vertreten und mit den Namen fällt “Insidern” schnell auf, dass es eine bunt zusammen gewürfelte Formation war. Einige sind im Laufe der Saison zu uns gestoßen, andere haben weniger Zeit dabei zu sein bzw. befinden sich noch in den ersten Schritten des Volleyball A-B-C. Daher wussten wir nicht, wie der Tag verlaufen würde und machten uns auch keine großen Gedanken darüber. Justin und Theresa, als die beiden nun erfahrenen Spieler, führten die Mannschaft sehr gut und gingen von Beginn an voran. Dadurch konnten sich alle anderen orientieren und wurden von Spiel zu Spiel in ihren Aktionen sicherer und zielstrebiger. So verrückt es nun einmal ist, wenn man die Vorrunde so solide gewinnt, dann wachsen die Ansprüche recht schnell und vielleicht hat dies manchen Spieler im Kopf blockiert, als es in die Finalspiele um die Plätze 1-3 ging. Und so verschliefen wir das erste Spiel mit dem EC Bautzen völlig und ehe wir das Blatt noch wenden konnten, ging das Spiel 15:16 verloren. Der Ärger war einigen Spielern anzusehen und so war man um eine Erfahrung reicher: Du sollst nun einmal stets das eigene Spiel konsequent aufbauen und nicht das Spiel der anderen Seite kopieren. Im letzten Spiel mit der JG Stolpener Land zeigten wir unser beste Tagesleistung und verloren dieses Spiel 15:18. Wir gratulieren der JG Stolpen und sagen vielen Dank an den Organisator. Ein schöner Tag und gut für unser Team, denn die “sogenannte zweite Reihe” hat ein starkes Turnier gespielt und damit gezeigt, wie gut wir auch in der Breite aufgestellt sind.

 

Mitgliederversammlung 2016 18.05.2016

Die diesjährige  Mitgliederversammlung  findet am Samstag, den 25.06.2016, um 10.00 Uhr (Einlass ab 09:45 Uhr) statt. Der Ort  der Veranstaltung ist das Gemeindezentrum “Goldenes Lamm”, Leipziger Straße 220, 01139 Dresden.
Weitere Informationen und die Tagesordnungspunkte solltet ihr  schon per Mail erhalten haben, falls  ihr noch Fragen  habt, könnt ihr die uns gerne per Mail  kontaktieren.

Volleyballfische gemeinsam im Sauerland unterwegs 17.05.2016

Zum Pfingstfest treffen sich seit 29 Jahren die CVJM Gruppen aus NRW und vielen anderen Teilen Deutschlands in Kierspe. Kierspe liegt im Märkischen Sauerland in Westfalen.  Pfingsten? Da war doch etwas? Ja, die Ausgiessung des Heiligen Geistes und man kann auch sagen, es ist der Geburtstag der Kirche Jesu Christi. Da steht die Gemeinschaft im Mittelpunkt und nach einer langen Saison ist es  ein idealer Anlass nicht immer nur auf Punkte und haargenaue Regelauslegungen zu achten.  Die Mannschaft Black Orange  fuhr bereits zum sechsten Mal zum Pfingsttreffen und dieses Jahr waren die Volleyballfische mit zwei Mannschaften vertreten, denn unsere Jugendmannschaft feierte ihre Premiere.

Eigentlich als dreitägiges Open Air gedacht, spielten dieses Jahr aber die “Eisheiligen” nicht richtig mit und so fanden die Spiele in den Hallen der Region statt.

Unsere Jugend hat eine prima Turnier gespielt und von 34 teilnehmenden Mannschaften den 26. Platz erreicht. Dabei wurde das Teilnehmerfeld nach dem ersten Tag in ein A- und B- Turnier aufgeteilt. Black Orange erreichte mit dem 4. Platz seine bisher beste Platzierung und spielte ab dem zweiten Tag im A-Turnier.

Aber wie schon oben beschrieben, dass war nebensächlich. Bei der Jugend  feierte Max seinen Geburtstag. Gleich zur Eröffnungsveranstaltung gratulierten die versammelten Volleyballer ihm mit einem Geburtstagslied. Die wichtigste Veranstaltung war der Gottesdienst am Pfingstsonntag. Auch wenn dieser verbesserungswürdig ist, sollte man stets anwesend sein und gemeinsam mit anderen Gott loben und danken.

Wir hatten eine gute Zeit zusammen. Am ersten Tag waren beide Mannschaften in einer Halle und konnte sich gegenseitig unterstützen und am Folgeabend kamen wir zum gemeinsamen Abendessen zusammen. Für unsere Jugendmannschaft war es nun der zweite mehrtägige Ausflug und man sieht, wie wichtig es ist und gerne angenommen wird. Man lernt seine Mitspieler auch einmal anders kennen und hat so manche interessante, lustige und auch nachdenklich machende Erfahrung gemacht.

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