Neuigkeiten, Spielberichte, Andachten & co.
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EC gewinnt auch das Rückspiel souverän. 13.03.2016

Das Rückrundenspiel mit dem EC Dresden ging gestern klar und deutlich 3:0 an unsere Gäste. Wie in letzten beiden Spielen wollte uns nicht viel gelingen. Am Willen hat es nicht gelegen, aber aktuell läuft einfach vieles nicht und dann kann man beim besten Willen nicht viel bewirken. Vielleicht ist es auch wichtig wieder einmal zur Kenntnis zu nehmen, dass unsere Jugendmannschaft ein anderes Ziel verfolgt. Natürlich wollen wir auch Spiele gewinnen, aber in erster Linie geht es darum, Erfahrungen zu sammeln. Gestern haben wir einen Jungen mit knapp 13 Jahren zum ersten Mal auf das Spielfeld geschickt und er hat seine Sache ordentlich gemacht. Außerdem nutzen wir diese Spiele nun auch, um auf den einzelnen Positionen zu probieren, da es immer wieder Veränderungen im Team geben wird. Das ist ein normaler Prozess. Und das so etwas nicht vom ersten Tag an mit Perfektion umsetzbar ist, sollte einleuchtend sein. Auch, dass man sich und anderen die Zeit lässt und keine falschen Ansprüche stellt.

Wir hoffen, dass wir in den nächsten Wochen uns noch einmal sammeln können und die letzten beiden CVL-Ansetzungen ansprechend bestreiten werden.

Volleyfische gewinnen auch das Rückspiel gegen die Jugend 27.02.2016

Am 24.02.2016 waren wir mit der Jugendmannschaft bei den “Volleyfischen” zum Rückrundenspiel in der CVL. Im Vorfeld lief einiges nicht gut. Lange wussten wir nicht, ob wir überhaupt eine Mannschaft beisammen bekommen werden und buchstäblich kurz vor der Not hatten wir 6, dann 7 Leute beisammen, von denen aber nicht alle regelmäßig am Training teilnehmen. Wir waren überhaupt froh eine Mannschaft auf das Feld schicken zu können. Aber froh war waren wir (Marianne und ich) nicht wirklich, denn in den letzten Wochen konnten wir nur mit wenigen Schülern vernünftig trainieren. Es sollte einleuchtend sein, dass eine fortlaufende und ausdauernde Beteiligung am Training die Voraussetzung für eine mannschaftliche und individuelle Entwicklung ist und auch die Zeit während des Trainings vernünftig genutzt werden sollte. Zu allem Überfluss wurden unsere Sorgen nicht einfacher, da auch unsere Bitte nach Verlegung des Spieles unberücksichtigt blieb.

Und so kam es wie es kommen musste. Unsere Mannschaft hat an diesem Abend dennoch alles gegeben, aber wie schon beschrieben: Mit diesem Vorlauf kann es einem nur auf die Füße fallen.

Für uns ist das aktuell sehr bitter, da wir ohne Not uns selber in Probleme bringen und eine bis dahin doch sehr ordentliche Saison selber kaputt machen.

Wir gratulieren den “Volleyfischen” und wünschen für den weiteren Verlauf der Saison alles Gute.

Vereinsturnier 2016 11.02.2016

 

Am 23.01.2016 fanden sich 5 Mannschaften zum Vereinsturnier in der Sporthalle der 15. Oberschule am Pohlandplatz ein.

Ab 10:30 Uhr begann der Spielbetrieb.IMG_20160123_112236[1]

Da wir die Halle bis 17:30 Uhr für das Turnier gemietet hatten, konnten wir die Mannschaften nach dem Spielprinzip: „Jeder gegen jeden“ gegeneinander antreten lassen und waren nicht gezwungen Zeitspiele zu machen. Jedes Spiel bestand aus zwei Gewinnsätzen bis 20 Punkte mit einem Abstand von 2 Punkten. Stand es nach den beiden Sätzen 1:1 musste ein Tie-Break bis 15 Punkte die Entscheidung bringen.

So wurde die Turnierleitung immer wieder durch spannende Spiele begeistert. Die Mannschaft Pufferfish ist hier besonders zu nennen, da ihre Spieler immer wieder durch starken Einsatz und großes Durchhaltevermögen den älteren Mannschaften gewaltig zusätzte. Es war deutlich zu erkennen, dass sich ihr hartes Training auszahlt.

Des Weiteren sei hier, dass mehr oder weniger symbolische Endspiel zwischen Black Orange und den Volleyfischen zu nennen. Die sich in der letzten Spielrunde an diesem Tag mit einem Punktegleichstand begegneten und so den 1. Platz zwischen sich entschieden. Am Ende jedoch gewannen die Volleyfische nach drei spannenden Sätzen dieses Spiel und somit den 1. Platz des Vereinsturniers. So kam es letztendlich zu folgenden Platzierungen:

1.      Platz Volleyfische.

2.      Black Orange,

3.      Exper!ence

4.      Pufferfish

5.      EC Dresden.

Nach der Siegerehrung und einer kleinen Kuchen-/ Verschnaufpause wurden die noch anwesenden Mannschaften durchgemischt um noch ein paar Sätze gegeneinander zu spielen und sich dabei mit den anderen Mannschaften etwas besser kennen zu lernen.

Allen Beteiligten und zusätzlichen Helfern danken wir im Namen des Vereins noch einmal herzlich für das Gelingen des Vereinsturniers und hoffen ihr hattet alle genauso viel Freude an diesem Tag wie wir.

Jahreslosung 2016 30.01.2016

Sportandacht – “Trost”

Donnerstag, 07 Januar 2016

Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet. Jesaja 66,13

Liebe Sportsfreunde,

die Jahreslosung für 2016 soll auch die erste Sportandacht für das neue Jahr bestimmen. Im letzten Jahr ging es in der Jahreslosung um den anderen („Nehmet einander an, so wie Christus euch angenommen hat, zum Lobe Gottes.“) und dieser Text von Paulus aus dem Römerbrief wurde sehr real und herausfordernd und bleibt es natürlich auch für dieses Jahr: Den anderen annehmen – zur Ehre Gottes.

Die aktuelle Jahreslosung ist nun ein sehr persönliches Wort, gesprochen von Gott selbst, doch gültig bis heute für jeden einzelnen, der mit Gott in einer Beziehung lebt. Ich wünsche mir und uns, dass uns drei Gedanken leiten:

1.     Gott tröstet

Gott ist nicht nur der allmächtige und allwissende Schöpfergott, sondern er war, ist und wird immer ein sehr persönlicher Gott sein, der zum Einzelnen spricht. Auch hier im Text – er spricht nicht allgemein zur Weltbevölkerung, er spricht persönlich zu seinen auserwählten Leuten in Jerusalem. Es ist eine sehr persönliche Anrede. Gott sieht jede individuelle Situation.

2.     Gott tröstet dich

Gott sieht auch deine persönliche Situation 2016. Egal in welcher Situation du bist, egal welche Umstände dein Leben, deinen Sport gerade bestimmen, egal ob du ganz zuversichtlich oder eher ängstlich in das Jahr hineingehst – Gott sieht deine Situation.

3.     „wie eine Mutter…“

Das ist ein interessanter Bezug in der Bibel. Auch Paulus greift die besonderen  Eigenschaften einer Mutter auf: Im Thessalonischer-Brief schreibt er: „Wir waren sanft zu euch wie eine Mutter…“ (1.Thess 2,7). Nun sagt Gott selbst uns zu, dass er uns trösten will, wie nur eine Mutter trösten kann.

Ich kann mich gut erinnern, wie ich als Kind gestürzt war, es noch tapfer bis zur Wohnungstür geschafft habe. Als aber meine Mutter die Tür öffnete und mich in ihre Arme schloss, konnte ich nicht anders, als bitterlich zu weinen und mich trösten zu lassen. Auch bei unseren vier Kindern konnte ich es immer wieder erleben: Judith – meine Frau – hat eine besondere Gabe, die Kinder zu trösten. Das zieht sich durch bis heute, wo alle unsere Kinder erwachsen sind und doch manchmal ein tröstendes Wort, eine WhatsApp, eine SMS oder einen spontanen Besuch ihrer Mutter sehr schätzen.

Ich wünsche dir ganz persönlich, egal wie die Situationen dieses Jahr sein werden, egal was dir begegnen wird, egal ob deine sportliche Saison eher von Siegen und Erfolg geprägt oder von Enttäuschungen und Niederlagen begleitetet ist: Gott möchte dich in jeder Situation als dein ganz enger Freund und Tröster begleiten. Du musst diese enge Beziehung nur wollen und zulassen – an guten wie in schwierigen Tagen.

Gott segne dich!

Aufstehen und es geht weiter. 18.01.2016

Der Rückrundenauftakt der Jugendmannschaft war einer der Abende, an dem man auf das Spielfeld geht und nichts will so richtig gelingen. Auf Bitten der Mannschaft Laurentius verlegten wir den Spieltag und so bekamen wir ein weiteres Auswärtsspiel hinzu. Obwohl die Mannschaft einen guten Eindruck in den letzten Wochen nach der Weihnachtspause gemacht hatte, wollte unserem Team heute Abend nicht viel gelingen. Ein guter Eindruck überdeckt manchmal den Blick auf die Reserven. So standen wir uns leider oft selber im Weg und bauten unser Spiel nicht richtig auf. Ob es an der Konzentration gelegen hat oder wir das Spiel nicht richtig angenommen haben? Fakt ist, es gab zwei Momente wo der Wille erkennbar war und man sehen konnte, was möglich gewesen wäre. Aber dieser Faden war heute Abend einfach zu dünn.

Jetzt gilt es aufzustehen und nicht die Köpfe hängen zu lassen. Wir können als Mannschaft besser spielen und diese Erfahrung sollte uns wach rütteln. Denn  nichts ist selbstverständlich und das bisher Erreichte erweiterbar.

Heute gratulieren wir Laurentius zu ihrem Sieg.

Herausforderungen mit Organisation begegnen 10.12.2015

Nein, es soll jetzt nicht um ein Lehrbuch über Organisation gehen. Doch nehmen wir nur die Zeit vor Heiligabend und Silvester: Alles im Griff? Vieles sollte oder möchte noch am Ende eines Jahres erledigt werden. Da kommen einem schon mal die Gedanken: „Wie soll ich das schaffen? Mir wächst alles über den Kopf!“ Solche Zeiten haben vermehrt mit Organisation zu tun.

Tatsache ist, es gibt diese Phasen, wo es besonders eng werden kann. Das wird im Leben und auch im Sport immer so sein. Es bleibt die Frage, wie reagiere ich darauf, was kann ich tun, nicht nur um „zu überleben“, vielmehr ein gesetztes Ziel auch zu erreichen? Auch hier können wir von Jesus lernen.

“Und sie setzten sich in Gruppen zu hundert und zu fünfzig.”
Markus 6, 40

Erstaunlich, was Jesus da anordnet. Fünftausend, ohne die Frauen und Kinder mitgezählt, waren zusammengeströmt, um Jesus zu hören. Am Spätnachmittag kam das Problem der Versorgung auf die Jünger und Jesus zu. Die Aufforderung Jesu, “gebt ihr ihnen zu essen”, stellte für die Zwölf ein unlösbares Problem dar.

Jesus wusste, was er tun wollte. Aber zuerst begegnet er der Herausforderung mit der Organisation. Mit seiner Anordnung brachte er Ordnung hinein. Wie viel Zeit mag vergangen sein, bis sich weit über fünftausend Menschen in Gruppen auf dem grünen Rasen niedergelassen hatten?

Das Wenige, was die Jünger vorher organisiert hatten, waren fünf Brote und zwei Fische. Doch genau dies Wenige, was Jesus dann in Händen hielt, brachte er mit seinem großen Vater im Himmel zusammen und dankte ihm dafür. Alle vier Evangelisten berichten, dass nach der Weitergabe von Brot und Fisch alle satt wurden und noch genug übrig war. Johannes macht noch eine Bemerkung zur Organisation: “Als sie aber satt waren, sprach er zu seinen Jüngern: Sammelt die übrigen Brocken, damit nichts umkommt.” (Johannes 6,12)

Organisation ist also keine Zeitverschwendung. Mit einer guten ersparen wir uns im Nachhinein viel Mühe und Kummer. Wer seine Sporttasche im Weitwurf füllt und die Hälfte zu Hause vergessen hat, wird zu einer Zeit organisieren müssen, wo er keine mehr hat – Gift für einen guten Wettkampf.

Organisation – notwendige Schritte nach der Zufriedenheit? Ja, sie sind notwendig. Gerade wenn ein Wettkampf zur Zufriedenheit verlaufen ist, ist man schnell in Gefahr, die Flügel hängen zu lassen und nur zu genießen. Wenn von dem Erreichten und Erlebten nichts umkommen soll, dann gilt es zu fragen: “Herr, was soll ich aus dieser Situation noch machen, bevor ich die Halle verlasse?” Was Gott geschenkt hat, soll ganz bewahrt werden bis zum Schluss.

Die Zeit dafür zu investieren, drückt am praktischsten den Dank aus, den wir Gott bringen können. Vielleicht ist irgendwo ein gutes Wort einzulegen, woanders etwas gutzumachen oder mit Hand anzulegen. Vielleicht ist ein Wort des Dankes an den Veranstalter oder den Gegner zu sagen. Vielleicht aus Dankbarkeit eben doch noch die (vorher „sicherheitshalber“ eingepackte) Sportlerbibel zu verteilen – auf dass nichts umkomme. Wer sich organisiert, schafft an der Plattform, auf der Gottes Wort und Tat laufen wird. – Auch in diesem Sinn eine gesegnete Adventszeit.

Helmfried Riecker

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