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Sportandacht – Durch die Mühle gedreht 15.05.2015

Sportandacht – Durch die Mühle gedreht

Mittwoch, 13 Mai 2015

Noch nie hatte ich ein 24-Stunden-Straßenrennen mit dem Motorrad gefahren. Mit unserer 125 ccm-Maschine wagten wir uns damals auf die Berliner Avus. Trotz Fahrerwechsel alle drei Stunden blieb auch in der Nacht keine Zeit zum Schlafen. Zwei Stunden nach Beendigung versuchten wir, zur Ruhe zu kommen. Als mein Copilot Jürgen und ich in den Betten lagen, es war 14 Uhr nachmittags, drehte sich alles um uns herum, so als wären wir betrunken. Wir hatten gewonnen, waren froh und doch sehr erschöpft – und einfach überdreht.

“Auch am Abend, der mir so lieb ist, habe ich keine Ruhe.”
Jesaja 21, 4b

“Wie ist die Welt so stille und in der Dämmerung Hülle so traulich und so hold. Als eine stille Kammer, wo ihr des Tages Jammer verschlafen und vergessen sollt.” So dichtete einst Matthias Claudius in “Der Mond ist aufgegangen”. Wie oft habe ich diesen Vers mit meinen Kindern, als sie noch klein waren, vor dem Schlafengehen gesungen. Aber auch noch nach Jahren ist etwas anderes gleich geblieben: Überdrehtes, Sorgenvolles, Stressiges, Schwieriges und Nerviges soll verschlafen und vergessen werden – für die eine bevorstehende Nacht. Die Aussagen wurden mir selbst wichtig. Aber nicht immer gelingt dieser Umschwung zum Abschalten.

Schlaftöter

Ich kenne Zeiten, wo ich wegen eines verlorenen Wettbewerbes vor Enttäuschung und Grübeln keinen Schlaf finden konnte. Oder dass Auseinandersetzungen im zwischenmenschlichen Bereich wie ein aufgezogenes Uhrwerk durch die Gedankenwelt zogen. Große Sorgen sind enorme Schlaftöter.

Ein gutes Gewissen aber ist ein sanftes Ruhekissen. Dies stellt sich ein, wenn wir wissen, dass wir mit Jesus ganz im Reinen sind, dass Dazwischenstehendes erkannt, bekannt und vergeben worden ist und dass eigentlich in den bevorstehenden Ereignissen nur Meter für Meter oder Minute um Minute mit Jesus im Sport verbracht werden soll. Niemand hat ein Recht, von außen Druck zu machen, aber auch ich mir selbst nicht.

Nicht überfordert

Du musst nicht mehr bringen, als du kannst. Immer eins nach dem andern. Jesus ist ein Herr dieses Weges. Ruhe findest du auch dann eher, wenn du noch mal mit jemand zusammen gerade vor wichtigen Wettkämpfen betest und dann im Namen Gottes versuchst, Schlaf zu finden.

Die wichtige Nacht

Noch ein Tipp. Wesentlicher ist die vorletzte Nacht vor einem wichtigen Ereignis. Es lohnt sich, auf diese zu achten und sie in seine Wettkampfvorbereitung bewusst einzuplanen. Sofern es die Umstände zulassen, kann man sich gerade am vorletzten Abend einige Abschnitte aus der Bibel vornehmen, aber auch viel Zeit zum Gebet. Auch eine Bibelstunde kann dafür goldrichtig sein. Am Abend und in der Nacht vor dem Wettkampf stellt sich unser Körper ganz natürlicherweise auf das bevorstehende Ereignis ein – und das kann durchaus Unruhe mit sich bringen.

Übertragungen

Dein Immunsystem reagiert auf deine Gedankenwelt. So wie du denkst, bekommt es dein Körper ab – du kannst ihm Gutes tun oder aber schaden. Gerade dann, wenn dir die Umstände über den Kopf wachsen möchten, wird das Wort von Petrus elementar für ein vernünftiges Weiterleben, auch wenn sich äußerlich noch nichts oder nicht viel verändert hat:

„Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch.”

Dieser Satz aus dem 1. Petrus 5,7 ist eine höchst aktuelle Aufforderung, die mit der Kraft und Souveränität Jesu hinterlegt ist. Dies u.U. auch mal für sich laut zu formulieren, hat einen enormen Einfluss auf unsere Körperlichkeit und unser Befinden – die Aussage kommt bei ihm und bei Gott an.

Helmfried Riecker

Erfolgreiche Staffelteilnahme 14.05.2015

Saison Nummer 5 in der Dresdner Stadtliga ist zu Ende. Das gute Vorjahresergebnis in der Mixedstaffel konnte wiederholt und ein bisschen verbessert werden. Erstmalig nahm man an den Spielen der Herrenstaffel teil, um “einmal zu schauen, wie das so geht”. Den Rückblick findet man, wie immer, hier.

Spieltag IX: TuS Coswig II, Vf Ethos Riesa III 10.05.2015

Unser letzter Spieltag für diese Saison führte uns ins Gymnasium Coswig und wir sollten auf die Mannschaften von TuS Coswig II und Vf Ethos Riesa III treffen. Ein kleines Handicap war, dass zwei Mitten, Franz und Tom, sowie unser Zuspieler Pete nicht dabei sein konnten. In der Mitte konnten wir mit Ronny noch einen selten gesehenen Gast wiedergewinnen aber im Zuspiel mussten wir mit der Reserve klarkommen. Eine Extraherausforderung für die Angreifer. Weiter lesen …

Überrascht von Freude … 06.05.2015

…wird man nicht so oft. Ausdauersportler kennen den „Flow“, Sportler ihre spontane Freude bei einem Erfolgserlebnis oder einem gelungenen Bewegungsablauf, Musiker wissen wie es ist, sich an einer einzigartigen Harmonie oder Komposition zu freuen. Aber es sind flüchtige Momente. Man kann sie zwar herbeisehnen, aber nicht einfach produzieren. Es kommt darauf an, dass sie einem begegnen. Fakt ist aber: Wenn sie einem begegnen, sind sie unbezahlbar schön. In seinem Buch „Überrascht von Freude“ (2007:264) schreibt der Schriftsteller Clive Staples Lewis dazu etwas, an dem ich hängen geblieben bin:

Lewis sagt: Freude kann und wird nie das Ziel unseres Verlangens sein (dürfen), sondern im Letzten ist es Gott. Mit anderen Worten: Die Tatsache, dass es so etwas wie Freude gibt, ist ein Beweis für die Existenz Gottes. Das fand ich genial! Es bringt mich zum Nachdenken – und zum Staunen. Denn es stimmt! Er will damit sagen: Freude weist über sich selbst hinaus. Sie ist flüchtig und vergeht. Deshalb kann sie nicht das Ziel sein, sondern höchstens ein Wegweiser zu dem, bei dem ewige Freude, ja der selbst die Freude ist.

• Freude weist auf Gott hin. Genauso wenig wie wir Gott einfach so aus uns heraus finden können, können wir einen Moment der Freude produzieren. Sondern sie findet uns und das manchmal völlig überraschend. Du kannst Gott suchen, darfst und solltest (!) das auch tun. Aber entscheidend ist, dass Er zu dir kommt, sich offenbart, dich findet.

Du zeigst mir den Weg zum Leben. Unendlich viel Freude finde ich in deiner Gegenwart und immerwährendes Glück an deiner Seite. Psalm 16, Vers 11

• Neulich mitten im allabendlichen und nicht selten sehr nervigen ;) Umziehen mit den Kindern fand mich die Freude… Als mir an diesem einen Abend mein jüngster Sohn in die Arme sprang sich an mich kuschelte, war das ein Moment purer Freude – und ein völlig überraschender. Es war vorher nicht so und ich weiß nicht, wann oder ob es das jemals wieder geben wird…

• Mir ging dieser Moment extrem nahe. Vielleicht ja deshalb, weil wir am Tag zuvor vom Suizid einer außergewöhnlichen Freundin erfuhren. Sie konnte offenbar eine akute, schwere Depression nicht mehr ertragen. Sie war nicht mehr sie selbst und sprang den unfassbaren Sprung von einer Brücke. Auch wenn sie Frieden gemacht hatte mit Gott, war die Vorstellung, jemals wieder Freude empfinden zu können, so fremd geworden wie nur etwas. Augenblicklich wird einem klar, wie flüchtig Glück, Freude, Gesundheit sind. Ich konnte meinen Sohn an mich drücken und mich an diesem Moment so sehr freuen.

• Ich wünsche auch dir, dass du die Momente, in denen dir die Freude begegnet, umarmen und auskosten kannst. Aber denke immer dran: Diese Momente weisen auf etwas Größeres hin! Sie wollen dich nur hinweisen auf deinen Gott, der dich erlösen will, dich ohne Maßen liebt – und der dich für mehr geschaffen hat als nur für flüchtige Momente.

Falk Winter
Bereichsleiter SRSgemeinde

„Die Freude selbst, einfach als Ereignis betrachtet, erwies sich als vollkommen wertlos. Ihr ganzer Wert lag (nicht in ihr selbst, sondern) allein in dem Objekt, auf das sie hinwies. Und dieses Objekt war ganz eindeutig nicht irgendein Zustand meines eigenen Geistes oder Körpers.“

Spieltag VIII KU: USV TU VI, Motor Mickten III 19.04.2015

Saison Nummer 6 der Cottaer Fische Herren und endlich ist es uns gelungen. Nachdem wir bereits den Aufstieg aus der zweiten in die erste Kreisunion geschafft hatten konnten wir uns an der Spitze dieser Leistunngsklasse festbeißen aber zu einem ersten Platz hatte es bisher nicht gereicht. BIS GESTERN! Weiter lesen …

Spieltag VII KU: VSV GW Dresden Coschütz, SV Diera 22.03.2015

SV Cottaer Fische Herren ist Kreismeister! So kann es am kommenden Spieltag, 18.04.2015, 9.30 Uhr in der Energieverbund Arena heißen. An diesem Tag sind SV Motor Mickten III und wir zu Gast bei USV TU VI.

Doch wie kommt es dazu?
Am gestrigen siebten Spieltag in dieser Saison haben wir die Mannschaften von VSV Grün-Weiß Coschütz und SV Diera in unserer Halle empfangen. Nach einem schönen Frühstück als Mannschaft und einer kurzen K1-Trainingseinheit mussten wir unser Können zunächst gegen Coschütz unter Beweis stellen. Weiter lesen …

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