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	<title>SV Cottaer Fische e.V. &#187; SRS Mailandacht</title>
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	<description>Christlicher Volleyballverein aus Dresden</description>
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		<title>Wo liegt der Fehler?</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 11:11:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[SRS Mailandacht]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht zu wissen, warum es nicht läuft, obwohl man alles tut, kann jemanden, der seinen Sport ernst nimmt, tief deprimieren. Da hatte der Arzt alles durchgecheckt und auch das Sportgerät wurde auf mögliche Fehlerquellen untersucht. Ergebnis: negativ. Wenn nichts hilft Normalerweise hilft es in dieser Situation, wenn man die Trainingsbücher überprüft und den jetzigen Trainingsaufwand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht zu wissen, warum es nicht läuft, obwohl man alles tut, kann jemanden, der seinen Sport ernst nimmt, tief deprimieren. Da hatte der Arzt alles durchgecheckt und auch das Sportgerät wurde auf mögliche Fehlerquellen untersucht. Ergebnis: negativ.<span id="more-1045"></span></p>
<h3>Wenn nichts hilft</h3>
<p>Normalerweise hilft es in dieser Situation, wenn man die Trainingsbücher überprüft und den jetzigen Trainingsaufwand mit dem der letzten und vorletzten Saison vergleicht sowie seine Schlaf- und Essensgewohnheiten kontrolliert, ebenso wie den übrigen Lebenswandel. Aber wenn nichts hilft? Wie und was soll man da noch beten?</p>
<p>„Warum geschieht mir das?“ ist sicher nicht das geeignete Gebet. Viel eher sollte es lauten: „Herr, zeige mir, woran es liegt. Ich will dir so lange in den Ohren liegen, bis du es schenkst. Du siehst, dass nichts anderes helfen kann und wir schon alles untersucht haben.“</p>
<blockquote><p>»Aber es ist ein Gott im Himmel, der kann Geheimnisse offenbaren.«<cite></cite></p>
<p><cite>Daniel 2, 28</cite></p></blockquote>
<p>Daniel war mehrmals in sehr heikle Lebenslagen geraten. So z.B. verlangte der babylonische Diktator Nebukadnezar von seinen Wahrsagern nicht nur die Deutung eines schrecklichen Traums, sondern auch dessen präzise Wiedergabe. Damit waren sie völlig überfordert und dem Missmut des Königs ausgeliefert. Es blieb ihnen nur das Todesurteil. Das Problem war außerdem: Daniel und seine drei Freunde mussten unverschuldet ebenfalls mit der Hinrichtung rechnen. Daniel aber hielt es nicht nur für möglich, dass Gott Gebet erhört, sondern auch Geheimnisse offenbaren kann. So kam es dann auch.</p>
<h3>Länger dranbleiben</h3>
<p>Es gibt Dinge, bei denen man mit einem Minutengebet nicht auskommt. Damit muss man Gott schon wieder und immer wieder „in den Ohren“ liegen. Gott kann dir die Lösung zeigen, in einem einzigen Augenblick &#8211; oder aufgrund einer Vielzahl von Gesprächen mit Trainern und Teammitgliedern. Entscheidend ist, dass er dich nicht im Dunkeln sitzen lassen wird.</p>
<h3>Verzweifelt</h3>
<p>Ein Freund und ich hatten über den Winter eine neue Trial-Maschine aufgebaut. Sie fuhr sich im Training ausgezeichnet, doch die ersten vier Läufe um die deutsche Seniorenmeisterschaft waren katastrophal. Ich konnte mir einfach nicht erklären, was es tatsächlich war und mich auf der Maschine nicht nur verunsicherte, sondern auch um die Früchte der Arbeit bringen wollte. Zwei Trainingstage bei einem Freund, rein zum Zweck, die Fehler beim Fahrer und/oder der Maschine festzustellen, verliefen bei allem Fleiß &#8211; ergebnislos.</p>
<h3>Geheimnis gelüftet</h3>
<p>Auf der zweistündigen Heimfahrt grübelte und betete ich weiter. Es waren nur noch ungefähr 500 Meter bis nach Hause. Da stand es auf einmal klar vor Augen:</p>
<p>Mache den Lenker etwas höher, nimm ein vorderes Kettenritzel mit einem Zahn mehr und packe das Bordwerkzeug nach hinten. Das wars! Es ist mir unvergesslich, dass ich den nächsten Meisterschaftslauf klar gewonnen habe und am Ende sogar noch Vizemeister geworden bin.</p>
<p>Diese „Blitzartigkeit“ der richtigen Gedanken an der Stelle, wo ich in die Straße zu unserem Dorf abbiegen musste und dies auch am tiefsten Punkt der Hilflosigkeit geschenkt, ließen mich keine Sekunde zweifeln, dass Jesus das Geheimnis technischer und körperlicher Probleme im Nu &#8211; aber zu seiner Zeit &#8211; lüften kann.</p>
<p>Und mir scheint, dass auch die Heftigkeit meines Wollens dahinter stehen muss.</p>
<p>Helmfried Riecker</p>
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		<title>Mal ganz ehrlich</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Nov 2010 21:59:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[SRS Mailandacht]]></category>

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		<description><![CDATA[Da liest du die Tageszeitung, interessierst dich für einige Sportarten besonders und bildest dir deine Meinung über die Akteure, die die Schlagzeilen füllen. Ja und diesmal hatte es mich erwischt. Eigentlich besser: Ich wurde ertappt. Noch genauer: Ich musste mir an die „eigene Brust schlagen“. Folgendes hatte sich übers Jahr in meinem Gehirn festgesetzt: Einbildungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da liest du die Tageszeitung, interessierst dich für einige Sportarten besonders und bildest dir deine Meinung über die Akteure, die die Schlagzeilen füllen. Ja und diesmal hatte es mich erwischt. Eigentlich besser: Ich wurde ertappt. Noch genauer: Ich musste mir an die „eigene Brust schlagen“. Folgendes hatte sich übers Jahr in meinem Gehirn festgesetzt:<span id="more-945"></span></p>
<h3>Einbildungen</h3>
<ul>
<li> „Der Kerl ist noch viel zu jung, ihm fehlt die Erfahrung, rempelt der einfach in seinem jugendlichen Ungestüm einen anderen von der Piste.“</li>
<li> „Der verschenkt doch die Weltmeisterschaft am laufenden Band.“</li>
<li> „Fahren kann er ja unglaublich gut, aber er kann sein Riesentalent noch nicht ganz bis zum Ende einer Saison umsetzen! Einfach noch nicht reif dafür.“</li>
<li> „Er muss halt wie jeder andere lernen und warten, bis die Voraussetzungen für einen Weltmeister stimmen.“</li>
<li>„Und dann dieses Gerede nach seinen Patzern: Es sei noch nichts verloren, es gäbe immer noch drei Rennen!“</li>
<li> „Und diese unglaubliche Zuversicht, gepaart mit Altklugheit: ‚Die Hoffnung stirbt zuletzt‘!“</li>
<li> „Nach dem (unverschuldeten) Motorplatzer in Südkorea ist es ganz aus für ihn, das war&#8217;s!“</li>
<li> „Jetzt bin ich mir ganz sicher, der Titel geht an den lachenden Dritten, Ferrari.“</li>
<li>„Sportlich ist das ja eindeutig, so sicher wie die Bank…“– sorry, war wohl der falsche Ausdruck für das, was ich meine zu wissen</li>
<li>„Und dass die bei Red Bull darauf verzichtet haben, dass gegen Ende der WM der Fahrer mit den besten Aussichten eben – wie auch immer – vorne zu sein hat – das kann ich gar nicht verstehen. Das ist doch purer Leichtsinn, so verliert man letzten Endes.</li>
<li> So ein Blödsinn, sich gegenseitig die Punkte wegzunehmen, die fehlen dann doch am Schluss. Dem Alonso wird&#8217;s recht sein.“</li>
<li> „Nein, nein, nein, wie kann man nur!“</li>
</ul>
<h3>Realitäten</h3>
<p>Und dann saßen wir mit erhöhtem Blutdruck als ganze Familie vor dem Bildschirm und fingen an, beim Endlauf zu schwitzen. Da fuhr einer, der „gar keine Chance“ hatte, einem Sieg entgegen, der alle so sicheren Meinungen und Berechnungen auf den Kopf stellte. Und es zeigte sich – vielleicht meine auch nur ich das so – dass die Sympathien der Konkurrenten bei Vettel lagen. Es sah aus, als führen sie für ihn und gegen den wohl nicht so beliebten Alonso. Er kam nicht an ihnen vorbei, um die nötigen WM-Punkte für den Titel zu holen. Dass er zumindest einem Fahrer mit der Faust drohte, machte nach dem Zieleinlauf nur diese Situation deutlich. Vettel war der jüngste Weltmeister aller Formel 1 –Zeiten geworden – ohne Tricks und mit einer (dann) unglaublich guten Presse.</p>
<h3>Gefangen</h3>
<p>Was war passiert? In meinem Inneren hatte ich den Jungspund auf seine Möglichkeiten festgelegt. Einmal ließ ich mich von der Presse stimulieren, zum anderen kam meine „enorme“ sportliche Erfahrung dazu. Pfeifendeckel… Ich musste (mal wieder) umlernen.</p>
<p>Was hier ein 23jähriger der Sportwelt demonstrierte, war eine unglaubliche auch psychische Festigkeit, mit der er an seiner Chance festgehalten hat. Und der sich zu denen hielt, die das ebenfalls taten. Die anderen konnte er ausblenden. Was sind das für Leute, die so auf sich und ihre Chance vertrauen können? Wie kann das ein Christ tun?</p>
<h3>Bereit</h3>
<p>Jetzt kommt kein langer „geistlicher“ Schluss: Nur so viel: Was der Heppenheimer Weltmeister auf sich und sein Team gestellt durchzog, war schlicht bewundernswert. Wie viel mehr noch möchte Gott, dass wir uns seiner Führung stellen und in ihr leben. Denn er sprengt unsere Einbildungen. Gott hat deinen und meinen Sport in der Hand. Hat er nicht alle (alle!) Möglichkeiten – viel, viel mehr, als du und ich es im Moment zu besitzen meinen?</p>
<p>Ich habe mich entschieden, für mein Leben die Ergebnisse wieder Gott zu überlassen und nicht dem statischen Gedankenkram zu folgen. Er kann ja da und dort richtig sein – aber den Schlusspunkt einer Angelegenheit setzt immer noch Jesus Christus.</p>
<blockquote><p>„Und von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade.“</p>
<p><cite>Johannes 1,16</cite></p></blockquote>
<p>Helmfried Riecker</p>
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		<title>Taktisch klug</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Nov 2010 10:54:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[SRS Mailandacht]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder Sportler begibt sich, wenn er zu einem Wettkampf antritt, zumindest in eine doppelgleisige Situation. Denn spätestens, wenn der Startschuss fällt, werden auch gute Sportkameraden zu Konkurrenten und oft genug zu heftigen Widersachern. Dabei bist du geradezu aufgefordert, von deiner Klugheit Gebrauch zu machen, alle Register der Taktik zu ziehen und einzusetzen. Aus einer solchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder Sportler begibt sich, wenn er zu einem Wettkampf antritt, zumindest in eine doppelgleisige Situation. Denn spätestens, wenn der Startschuss fällt, werden auch gute Sportkameraden zu Konkurrenten und oft genug zu heftigen Widersachern. Dabei bist du geradezu aufgefordert, von deiner Klugheit Gebrauch zu machen, alle Register der Taktik zu ziehen und einzusetzen. Aus einer solchen Synthese resultiert sportlicher Erfolg.<span id="more-885"></span></p>
<p>Als Jesus seine Jünger losschickte, von ihrem neuen Leben auch anderswo zu berichten, kamen sie sich oft genug wie in Feindesland vor. Ja, es war oftmals geradezu lebensgefährlich. Dabei forderte Jesus sie auf, alle ihre Klugheit einzusetzen. Offensichtlich sollen sie dabei auch freundlich sein, nicht unnötig die Tabus anderer Leute missachten und auf ihre Wertvorstellungen Rücksicht nehmen. Das alles aber „ohne Falsch“, also ohne Tücke, Hinterlist und Unlauterkeit.</p>
<blockquote><p>„Seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben.“</p>
<p><cite>Matthäus 10, 16b</cite></p></blockquote>
<h3>Und jetzt?</h3>
<p>Auf der Punktetafel standen drei Strafpunkte. Der Konkurrent gratulierte mir zum Gewinn eines Euro-Cup-Laufes. Ich wusste aber, dass meine Bordkarte vier Strafpunkte aufzuweisen hatte &#8211; und reklamierte. Um eine Winzigkeit „geschlagen“ wurde ich Zweiter. Bei aller Versuchung, das nicht zu tun, war es ganz merkwürdig: Es fiel mir nicht schwer, den Fehler an der offiziellen Tafel zu meinen Ungunsten korrigieren zu lassen. Wie viel Freude hätte ich wohl an diesem „unechten“ Pokal gehabt? Das ging mir erste hinterher auf: Ehrliches Verhalten vor Gott und Menschen bewirkt, dass man uns vertraut.</p>
<h3>Grenzen</h3>
<p>Taktik im Sport muss sein, eine gute ist sehr gut, ein bessere noch besser, die Überlegungen können gar nicht genug ausgereizt werden. Und man muss daran ständig arbeiten, in der Vorbereitung und während des Wettbewerbs. Und ganz besonders dann ist man auf sie angewiesen, wenn es plötzlich anders kommt als geplant. Aber wo sie missbraucht wird zum unlauteren Vorteil – da ist ihre Grenze.</p>
<p>Es gibt auch eine Form der Vorteilssuche, die von der Halbwahrheit genährt wird. „Ich will das jetzt haben, dafür habe ich hart gearbeitet; sollen die doch beim Punkteschreiben besser aufpassen, sind doch selber schuld, ich kann und muss nicht nach allem sehen, andere haben eben woanders einen Vorteil gehabt, so gleicht sich am Ende alles aus.“ Doch der Heilige Geist reklamiert: Du betrügst dich und Gott. „Alles, was ihr tut, mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen Christi und danket Gott, dem Vater, dafür.“ Ja, darin hat die Taktik voll ihren Platz &#8211; aber nicht die unlautere.</p>
<h3>Skupel-los</h3>
<p>Du hast als Christ und Sportler eine Position zu vertreten. Und die darfst du weder um Gottes willen, noch eines manipulierten Erfolgs zuliebe verlassen. Es macht dich (spätestens eine Zeit danach) unglücklich. Das steht dann in keinem Verhältnis mehr zu dem, was dich im Moment froh gemacht zu haben schien. Mit dem Wort Jesu „im Rücken“ stehst du auf der Seite des langfristigen Vorteils.</p>
<p>Helmfried Riecker</p>
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		<title>Sich durchsetzen</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Sep 2010 12:16:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[SRS Mailandacht]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern Abend saßen wir im Hauskreis zusammen. Es beschäftigten uns solche Sätze wie: „Als ein Gefangener für den Herrn fordere ich euch deshalb auf, ein Leben zu führen, das eurer Berufung würdig ist, denn ihr seid ja von Gott berufen worden. Seid freundlich und demütig, geduldig im Umgang miteinander.“ Kann man sich mit diesen Eigenschaften [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Abend saßen wir im Hauskreis zusammen. Es beschäftigten uns solche      Sätze wie: „Als ein Gefangener für den Herrn fordere ich euch      deshalb auf, ein Leben zu führen, das eurer Berufung würdig     ist,  denn ihr seid ja von Gott berufen worden. Seid freundlich     und  demütig, geduldig im Umgang miteinander.“<span id="more-819"></span></p>
<p>Kann  man sich mit     diesen Eigenschaften im Sport durchsetzen? Freundlich  ginge ja     noch, aber demütig? Und geduldig? Im gleichen Text spricht      Paulus davon, dass es gilt, den anderen in Liebe zu ertragen     und  das Band des Friedens nicht zerreißen zu lassen (Epheser     4,1-3).  Die hier aufgeführten Ermahnungen sind grundlegend für     das  Zusammenleben untereinander.</p>
<h3>Recht verstehen</h3>
<p>Hat  das was mit     einem falsch verstandenen Nachgeben zu tun? „Ich lasse  dir in     der letzten Kurve den Vortritt, du kannst ruhig gewinnen, ich      bin Christ!?“ Das kann es ja nicht sein. Im Lukas-Evangelium      wird uns ein Mann geschildert, der sich durchsetzen musste, um      überhaupt etwas zu erreichen:</p>
<blockquote><p>„Die  aber vornean     gingen, fuhren ihn an, er solle schweigen. Er aber  schrie noch     viel mehr: Du Sohn Davids, erbarme dich meiner!“</p>
<p><cite>Lukas 18, 39</cite></p></blockquote>
<p>Der  Mann wollte     was von Jesus. Da setzt er sich durch. Er wollte sehend      werden. Sein sicher dominierend einziger großer     Wunsch.</p>
<p>Das      Durchsetzungsvermögen hat mit Wünschen zu tun. Der ehemals      Blinde hatte aber keine Ahnung, wie Jesus ihm helfen würde.     Oder ob  überhaupt. Wir lesen nichts von Lösungsvorschlägen des     Blinden. Wir  hören nur den Grundwunsch: „Herr, erbarme dich     meiner – sieh doch,  meine Blindheit!“ Mit dieser überaus     deutlichen Form von Hingabe  („er schrie aber noch viel mehr“)     gegen alle Hindernisse und  momentanen Situationen wird er auch     zum sportlichen Vorbild eines  Christen.</p>
<p>Jesus  fragt ihn     nach seinem Wunsch. „Herr, dass ich sehen kann!“ Dieser  Wunsch     ist sehr konkret. Und Jesus schenkte es ihm: „Sei sehend!  Dein     Glaube hat dir geholfen“ (Lukas 18, 42a).</p>
<h3>Ganz     offen</h3>
<p>Das  heißt doch     auch, dass du alle deine Wünsche vor Jesus aussprechen  kannst.     Das betrifft vor allem die, die dir am wichtigsten sind.  Aber     genau wie dieser Mensch am Straßenrand in seiner Hilflosigkeit      Jesus mit dem wichtigsten Wunsch für seine Situation „anging“,      genau so kannst du es auch tun. Dein großer Wunsch ist Jesus      wichtig. Wenn du es ihm dabei offen lässt,      wie und auf  welche Weise er in deine Situation     eingreifen darf – hast du  gewonnen. Vielleicht nicht das Spiel     oder die Meisterschaft. Aber du  bleibst unter seiner Führung     und in seinem Windschatten. So machte  es der Geheilte. Er     folgte Jesus nach und pries Gott.</p>
<p>Dann  werden wir     auch wissen, wo wir den Mund halten sollen und lieber  Gott     handeln lassen, wo wir uns demütigen sollen unter bestimmte      Umstände oder die passierte dumme Sache. Wo es einfach Geduld      braucht – mit sich und mit dem Heißsporn in der Mannschaft.</p>
<p>Mit  Jesus zusammen     werden wir auch erkennen, wo wir uns ganz klar  durchsetzen     müssen. In der Zieleinlaufkurve oder im Gespräch, im  Nichtstun     oder in der Hektik. Wenn´s im Namen Jesu geschieht wird  die     Liebe und das Band des Friedens nicht verletzt werden. Wenn es      dir wirklich wichtig ist, dass er der Herr deines Sports und      Lebens sein soll, kann er dir auf seine unnachahmliche Weise     deinen  größten Wunsch erfüllen. Abgegeben in seine Hände, kann     er etwas  Großes daraus machen.</p>
<p>Helmfried     Riecker</p>
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		<title>Benehmen und Glaube</title>
		<link>http://volleyballfische.de/aktuell/2010/benehmen-und-glaube</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 15:20:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[SRS Mailandacht]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass einem im Wettkampf mal die Pferde durchgehen können, hat wohl jeder schon an sich selbst erfahren. Und das könnte heute Abend beim Spiel Deutschland gegen Ghana genauso sein. Und sicher nicht nur im Sport. Was dann aus uns heraus bricht an Wortwahl und Lautstärke, ist unüberhörbar – und beeindruckt. Wir merken hinterher, dass das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass einem im Wettkampf mal die Pferde durchgehen können, hat wohl jeder schon an sich selbst erfahren. Und das könnte heute Abend beim Spiel Deutschland gegen Ghana genauso sein. Und sicher nicht nur im Sport. Was dann aus uns heraus bricht an Wortwahl und Lautstärke, ist unüberhörbar – und beeindruckt. Wir merken hinterher, dass das keine Bestätigung für unser Christsein war. Oder eben eine negative: „Seht, dem geht es ja auch nicht anders, soll man nur nicht so tun mit seinem Glauben!“ (Und unausgesprochen: „Für mich ist der Glaube an Jesus nichts.“)<span id="more-709"></span></p>
<p>Ja, schlechtes Benehmen erregt negatives Aufsehen. Es ist letztlich auch nicht entschuldbar mit „man muss eben auch seinen Frust herauslassen.“ Gewiss kann man Verständnis dafür aufbringen – und doch bleibt der Geschmack: „Jetzt hast du negativ überzogen!“</p>
<p>Auch verhindert dies, dass wir unsere sportliche Bestleistung abrufen können. Sowohl die Korrektur von anderen bei uns, als auch unsere Korrektur bei anderen ist hier der entscheidende Schritt zur Besserung. Man muss darüber sprechen – und sich, wo es ausgeartet ist, vergeben lassen.</p>
<p>Hudson Taylor, Leiter und Gründer der China-Inland-Mission, brachte dies auf den Punkt: „Nichts kann uns mehr schaden, als wenn wir es am Takt und der Höflichkeit fehlen lassen… Wirklich einfältige und ungehobelte Leute werden sich selten auf dem heißen Boden Chinas behaupten. Und obgleich ernst und fromm, werden sie nicht viel ausrichten.“</p>
<p>Es geht also darum, Christus als „ruhenden Pol“ in uns zu behalten.</p>
<blockquote><p>„Macht Christus zum Herrn eures Lebens. Und wenn man euch nach eurer Hoffnung fragt, dann seid immer bereit, darüber Auskunft zu geben, aber freundlich und mit Achtung für die anderen.“ </p>
<p><cite>1. Petrus 3, 15</cite></p></blockquote>
<p>Wer den ruhenden Pol gefunden hat, behält (viel eher) den Überblick und kann überlegter handeln. Die Ruhe in der brenzligen Situation können wir uns von Gott schenken lassen. Denn Ruhe kann bedeuten, jetzt nichts zu sagen. Aber anstatt es in sich hineinzufressen, es vor Jesus bringen. „Du bist jetzt der Herr der Situation! Mir geht es dreckig, aber ich vertraue mich dir an!“</p>
<p>Über Aggressionen über gemachte Fehler sagt Deutschlands erfolgreichster Golfer, Bernhard Langer:</p>
<blockquote><p>„Generell macht es am meisten Sinn, Fehler möglichst schnell zu akzeptieren und wegzustecken. Der Fehler ist Geschichte, lässt sich nicht mehr ändern. Man muss lernen, sich selbst zu vergeben, und zwar ziemlich bald&#8230; Ich hatte durchaus auch eine Phase, in der ich auf mich selbst wütend wurde, wenn ich einen Fehler machte und mich dann eine Stunde lang selbst beschimpfte&#8230; Eine ziemlich unnütze Sache. Also heute versuche ich mich nur ganz kurz über mich selbst zu ärgern und das Ganze dann hinter mir zu lassen. Bis zum nächsten Schlag muss ich den Fehler akzeptiert haben, damit ich mich auf ihn konzentrieren kann…“</p></blockquote>
<p>Und über Sorgen und andere Befürchtungen meint er:</p>
<blockquote><p>„Alles in allem bin ich ein Mensch mit positiver Grundeinstellung. Wir alle neigen dazu, eher die schlechten Zeiten zu sehen. Deshalb versuche ich bewusst, mich mehr auf das Positive zu konzentrieren. Meiner Meinung nach können wir uns selbst und unser Leben nur dann verbessern, wenn wir auf die positiven Dinge schauen und uns nicht ständig mit der Vergangenheit beschäftigen… Es gibt zu viele Ängste und Befürchtungen in unserem Leben, die uns blockieren. Ich jedenfalls habe mit der Zeit festgestellt, dass es oft keinen Sinn macht, alles selbst in die Hand nehmen zu wollen, weil es einfach zu viele Dinge gibt, auf die ich gar keinen Einfluss habe… Es ist besser, wenn ich das alles Gott überlasse und meine Energie auf diejenigen Dinge konzentriere, die ich selbst in der Hand habe.“</p>
<p><cite>(Aus: Bernhard Langer – Meine Lebensgeschichte)</cite></p></blockquote>
<p>Helmfried Riecker</p>
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		<title>Alles im Griff?</title>
		<link>http://volleyballfische.de/aktuell/2010/alles-im-griff</link>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 10:15:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[SRS Mailandacht]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Nachricht von Michael Ballacks WM-Aus erschütterte am Montag Fußball-Deutschland. Durch die schwere Verletzung am Sprunggelenk, zugezogen am Samstag im englischen Pokalfinale nach einem brutalen Foul, ist eine WM-Teilnahme nicht möglich. Mit einer Pause von mindestens acht Wochen ist zu rechnen. Nach dem Verpassen des Finales bei der WM 2002 wegen einer Gelbsperre und dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Nachricht von Michael Ballacks WM-Aus erschütterte am Montag Fußball-Deutschland. Durch die schwere Verletzung am Sprunggelenk, zugezogen am Samstag im englischen Pokalfinale nach einem brutalen Foul, ist eine WM-Teilnahme nicht möglich. Mit einer Pause von mindestens acht Wochen ist zu rechnen.<span id="more-682"></span></p>
<p>Nach dem Verpassen des Finales bei der WM 2002 wegen einer Gelbsperre und dem dritten Platz bei der WM 2006 in Deutschland, wäre das Turnier nun in Südafrika wohl die letzte Möglichkeit für den 33-jährigen gewesen, mit der Deutschen Nationalmannschaft Weltmeister zu werden.</p>
<p>„Das ist natürlich sehr enttäuschend, aber man muss das akzeptieren. So ist Fußball, es muss irgendwie weitergehen“, war seine erste Reaktion.</p>
<h3>Nichts im Griff!</h3>
<p>Allerdings nichts mehr im Griff! Die WM findet definitiv ohne Michael Ballack statt. Die Frage nach dem „Warum?“ wird er sich vermutlich stellen, bleibt aber wahrscheinlich unbeantwortet.</p>
<p>Vor ein paar Wochen ordnete unser Kinderarzt umfangreiche Untersuchungen für unseren sechsjährigen Sohn Max an, da er öfters über Bauch- und gelegentlich über Kopfschmerzen klagte. Wenn dann dein Kind komplett durchgecheckt wird, unter anderem durch eine Kernspin-Tomographie im Kopfbereich, machst du dir ernsthaft Sorgen, was da alles rauskommen könnte.</p>
<p>Unheilbare oder chronische Erkrankung? Oder langwieriger Heilungsverlauf? Wie würde das unser bisher geregeltes Familienleben durcheinander bringen? Warum?</p>
<p>Im Sport oder in unserem Leben stoßen wir oft an unsere Grenzen, gerade wenn es um unsere Gesundheit geht. Wir merken, wir haben nichts im Griff, sind machtlos. Nicht umsonst wünschen sich die Menschen GESUNDHEIT. Ein Gut, das auch mit allem Geld der Welt nicht gekauft werden kann.</p>
<p>Wie reagieren wir also in solchen Situationen? Was trägt, wenn wir den Boden unter den Füßen verlieren? Wenn die Frage nach dem „Warum?“ absolut erlaubt ist, aber unbeantwortet bleibt? Also in richtigen Krisenzeiten, wo wir weder ein noch aus wissen? Machtlos! Nichts mehr im Griff!</p>
<h3>Alles im Griff!</h3>
<p>In solch sorgenvollen Zeiten helfen mir die Zusagen der Bibel zu diesem Thema:</p>
<blockquote><p>Überlasst all eure Sorgen Gott, denn er sorgt sich um alles, was euch betrifft!</p>
<p><cite>1. Petrus 5, 7</cite>
</p></blockquote>
<blockquote><p>Sorgt euch um nichts, sondern betet um alles. Sagt Gott, was ihr braucht, und dankt ihm.</p>
<p><cite>Philipper 4, 6</cite>
</p></blockquote>
<p>Gott hat alles im Griff. Er hat den Überblick. Er hat uns geschaffen und weiß, was gut für uns ist. Die Bibel beschreibt ihn als unseren himmlischen Vater, der uns viel mehr Gutes tut, als unsere Eltern je können (Matthäus 7, 11).</p>
<p>Ich habe es so in den unterschiedlichsten Situationen erlebt und habe mich entschieden, das so zu glauben, auch wenn die Umstände dagegen sprechen.</p>
<p>Hast du dieses Grundvertrauen zu Gott? Egal, wie es dir im Moment geht oder was auf dich zukommt? Ich finde es sehr wichtig, dass du dir diese Frage stellst und für dich eine Antwort findest…</p>
<h3>GOTT SEI DANK!</h3>
<p>Die Untersuchungen bei meinem Sohn haben im Übrigen keinen Verdacht bestätigt und er wurde als gesund aus dem Krankenhaus wieder entlassen.</p>
<p>Mir ist durchaus bewusst und habe es auch schon erlebt, dass es nicht immer so gut ausgeht wie bei meinem Sohn.</p>
<p>Und trotzdem wünsche ich uns in allem, was uns widerfährt – ob positiv oder negativ –, dieses Grundvertrauen zu unserem himmlischen Vater!</p>
<p>Bernd Krauß</p>
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		<title>Wieder ganz neu</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 18:19:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Egal wann deine Sportsaison startet, ob im Herbst, Winter, jetzt im Frühjahr oder im Sommer, eines bleibt gleich: Es wird sich etwas noch nie so Dagewesenes ereignen. Kein Jahr gleicht dem anderen. Für Jelena Issinbajewa, der Stabhochsprungweltmeisterin, bedeutet es eine Auszeit vom Sport, die sie nach reiflicher Überlegung gerade eingeht. Für Evander Holyfield (47!) wahrscheinlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Egal wann deine Sportsaison startet, ob im Herbst, Winter, jetzt im Frühjahr oder im Sommer, eines bleibt gleich: Es wird sich etwas noch nie so Dagewesenes ereignen. Kein Jahr gleicht dem anderen.<span id="more-540"></span></p>
<p>Für Jelena Issinbajewa, der Stabhochsprungweltmeisterin, bedeutet es eine Auszeit vom Sport, die sie nach reiflicher Überlegung gerade eingeht. Für Evander Holyfield (47!) wahrscheinlich die neue Krönung seiner langen Berufsboxkarriere, als er gerade wieder (WBF-) Weltmeister wurde. In den Neunzigern hatte er sich als Christ bekannt. Für Bernhard Langer, der in der Senior-Golftour ganz vorne mitmischt, die Erkenntnis, dass es nicht mehr zu einem der vorderen Plätze beim gerade gespielten und hochdotierten US-Masters, das er vor Jahren zweimal gewinnen konnte, reicht. Dass er mit seinen 52 Jahren nicht mehr ganz an einen Tiger Woods mit dessen 34 Lenzen heranreichen kann. Und trotzdem hat er noch Großes vor.</p>
<p>Wie dem auch sei, ob hoher Profi- oder „normaler“ Sport, die Fragen sind ähnlich: „Wie wird&#8217;s wohl diesmal werden?“ „Was muss ich tun, um weiter vorne dabei zu sein?“ „Wer kann mich kompetent(er) begleiten?“ „In welchem zeitlichen und finanziellen Rahmen und auf welchem sportlichen Niveau sollen sich die Dinge entwickeln können?“</p>
<p>Josua, der Nachfolger des berühmten Mose, ließ durch seine Amtleute dem Volk, als sie zum Aufbruch aufgefordert wurden, sagen:</p>
<blockquote><p>Aber ihr müsst ja wissen, auf welchem Wege ihr gehen sollt; denn ihr seid den Weg bisher noch nicht gegangen.</p>
<p><cite>Josua 3, 4b</cite></p></blockquote>
<p>Josua selbst vervollständigte den Aufruf: „Heiligt euch, denn morgen wird der Herr Wunder unter euch tun!“ (3,5) Hier werden die bestehenden Herausforderungen mit Gott zusammen gebracht: Die unbekannte Zukunft und das Eingreifen und Führen Gottes.</p>
<p>Und es ist vom Wunder die Rede. Es ist jedes Mal ein wirkliches Wunder, wenn wir entdecken, dass hier Gott „die Finger im Spiel“ hatte. Das soll auch in deinem Sport geschehen (können). Im Andachtsbuch „warm up“ sind die Basisüberlegungen dazu so zusammen gefasst:</p>
<blockquote><p>„Es ist eine freiwillige Entscheidung, auf welchem Niveau du deinen Sport betreibst, reduzierst oder weiter ausbauen möchtest. Das hängt davon ab, wie alt du bist, welche Rücksichten du auf Familie und Beruf nehmen musst und wie oft es dir möglich ist zu trainieren. Von daher ergibt sich auch die Jahresplanung. Der eine strebt die deutsche Meisterschaft an, ein anderer die Kreisklasse. Und mancher läuft nur seiner Gesundheit zuliebe.</p>
<p>Nach Abwägen aller Umstände sollten wir den sportlichen Rahmen so abstecken, dass wir vom Niveau her eher etwas überfordert als unterfordert werden. Du spürst, was drin ist und was nicht mehr geht. Diesen Rahmen legst du im Vertrauen auf Gott im Glauben fest.</p>
<p>Es ist dann nicht die Frage, wie oft jemand trainiert, sondern dass er im Rahmen seiner Möglichkeiten sich selbst und sein Material, die Menschen um sich her, die angeborene Mentalität, die trainierten Bewegungsabläufe, die Beweglichkeit mit den Umständen klarzukommen und die Motivationen etc. Gott zum (Be)Handeln überlässt.</p>
<p>Du solltest für dich im Herzen Klarheit darüber haben, dass du wirklich willst, dass sein Plan für dich aufgeht und du nicht Gott vor „deinen Karren spannen“ willst als Zweckerfüller deiner Wünsche. Das ist der entscheidende Punkt.</p>
<p>Eine Stunde Training in der Woche kann unter diesen Gesichtspunkten genauso richtig wie ein siebentägiges Trainingsprogramm sein. Die Quantität des Aufwands ist verschieden, die geistliche Qualität dieselbe.</p>
<p>Abgesteckt und neu entschieden wird von Saison zu Saison. Dann gilt es, im Vertrauen auf diese Rahmenbedingungen durchzuhalten, auch wenn sich dazwischen Durststrecken einstellen. Was Gott sich bei allem gedacht hat, erkennen wir erst nach dem allerletzten Zieldurchlauf. Was er dich erreichen lässt, ist sein besonderes Geschenk an dich. Wie auch immer es aussieht, es ist das herausgekommen, was für deine sportliche und geistliche Entwicklung in dieser Saison wichtig war.“</p></blockquote>
<p>Ein     Wunder, dass es so etwas überhaupt gibt.</p>
<p>Helmfried     Riecker</p>
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		<title>Zu Hause sein</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 13:57:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[SRS Mailandacht]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist mir haften geblieben: Anlässlich eines Besuches in einem Olympiastützpunkt meinte der dortige Laufbahnberater, dass Athleten, die von einem sicheren Zuhause aus im Sport agieren, auf der weit positiveren Seite für ihre sportliche Karriere stehen als solche, wo dies nicht so gegeben ist. Ein solcher „Heimathafen“ sei geradezu notwendig. Rückhalt In gleicher Weise ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist mir haften geblieben: Anlässlich eines Besuches in einem Olympiastützpunkt meinte der dortige Laufbahnberater, dass Athleten, die von einem sicheren Zuhause aus im Sport agieren, auf der weit positiveren Seite für ihre sportliche Karriere stehen als solche, wo dies nicht so gegeben ist. Ein solcher „Heimathafen“ sei geradezu notwendig.<span id="more-501"></span></p>
<h3>Rückhalt</h3>
<p>In gleicher Weise ist es von großer Bedeutung, wo ich innerlich zu Hause bin, wo ich hingehöre, wo meine Wurzeln sind. Von ihrem Zuhause sprachen viele Leistungsträger bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver. Ganz deutlich und mit Nachdruck die beiden Doppel-Goldgewinnerinnen, Magdalena Neuner und Maria Riesch. Ein Zuhause und Leistung hängen zusammen. Man bleibt viel eher „auf dem Boden“, weil man daheim der sein kann, der man ist.</p>
<p>Das gilt für jeden, auch wenn es nie zu einer Goldmedaille reichen wird. Wir brauchen eine Heimat. Nicht jeder Sportler hat das Glück, dass hinter ihm auch für den Sport eine intakte Familie steht. Doch jeder hat die Chance, in der Familie Gottes eine neue, nie für möglich gehaltene Geborgenheit, Frieden und Zukunft zu finden – und den angestauten Ballast in Form von Verstrickungen, Hindernissen, Fehlverhalten, Ruhelosigkeit und Sinnlosigkeit, Sünden los zu werden.</p>
<p>Beim Hofbeamten des Königshauses kamen zur Zeit Jesu die zwei wesentlichen Eckpfeiler zusammen, die das Leben hier und das ewige Leben bestimmen: Nachdem der schwer erkrankte Sohn dieser Familie von Jesus wieder „auf die Beine“ gebracht worden war, reagierte der Vater:</p>
<blockquote><p>„Und er glaubte mit seinem ganzen Haus.“</p>
<p><cite>Johannes 4, 53b</cite></p></blockquote>
<p>In der ersten Christenheit waren es die Häuser mit ihren mutigen Bewohnern, die Ausgangspunkt für die Verbreitung der guten Botschaft von Jesus Christus geworden sind.</p>
<h3>Im neuen SRS &#8211; Zuhause</h3>
<p>Es war für mich schon recht bewegend, als wir gestern Morgen als SRS-Mitarbeiter zum ersten Mal in unserer neuen „Heimat“, dem SRS Sport- und Seminarzentrum Glockenspitze, zum Beten und Danken zusammengekommen waren. Einen Tag vorher war es wahr geworden:</p>
<p>Wir sind umgezogen. In unserer neues Zuhause. Das Bürogebäude neben dem Hotel beherbergt die SRS-Familie und natürlich auch die Redaktion dieser Sportandachten. Viele Hände hatten vorher mit Hand angelegt, dass das wahr werden konnte.</p>
<h3>Staunen</h3>
<p>Als ich mit dieser Arbeit vor fast 40 Jahren angefangen habe, war ich dankbar, irgendwo in einem Büro an einem kleinen Schreibtisch ein Plätzchen zu finden. Und jetzt sind es viele wunderschöne Büros mit vielen Schreibtischen geworden. Aber was noch viel entscheidender ist: Unser „Haus“ bleibt mit seinen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern Ausgangspunkt in die Welt des Sports hinein. Und auch die Adresse passt haargenau: „Im Sportzentrum 2“!</p>
<p>In der Bibel ist vom Haus weit über 1000 x die Rede. Richtig zu Hause sein, so wie der Hofbeamte, das steht jedem heute offen, Gott sei Dank auch dir und mir.</p>
<p>Helmfried Riecker</p>
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		<title>Leidensbereitschaft – don&#8217;t quit</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 15:39:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[SRS Mailandacht]]></category>

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		<description><![CDATA[Ihr kennt das doch: Von allen Läufern, die im Stadion zum Wettlauf starten, gewinnt nur einer die Goldmedaille. Lauft so, dass ihr sie gewinnt! 1. Korintherbrief 9, 24 Ich bin Triathletin. Mein Sport erfordert Leidensbereitschaft. So geht es darum, am Berg so lange wie möglich das Tempo hoch zu halten, in wenigen Minuten, manchmal Sekunden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ihr kennt das doch: Von allen Läufern, die im Stadion zum Wettlauf starten, gewinnt nur einer die Goldmedaille. Lauft so, dass ihr sie gewinnt!</p>
<p><cite>1. Korintherbrief 9, 24</cite></p></blockquote>
<p>Ich bin Triathletin. Mein Sport erfordert Leidensbereitschaft. So geht es darum, am Berg so lange wie möglich das Tempo hoch zu halten, in wenigen Minuten, manchmal Sekunden, auszuruhen, die Schmerzen auszuhalten – nur nicht nachzugeben.<span id="more-485"></span></p>
<p>Eine Profitriathletin beschrieb in einem Interview, wie sie bei einem Ironman an vorderer Position an ihrem Hotel vorbei kam und   –   einfach ausstieg. Manchmal möchte man einfach aussteigen, fragt man sich doch, wieso tue ich mir das an? Immer und immer wieder. Es tut einfach weh, es kostet viel Mut und Einsatzbereitschaft mit allen Sinnen.</p>
<p>Das gilt nicht nur für den Sport. Im Wettbewerb ist es der Zieleinlauf, der entschädigt.</p>
<p>Das ist bedeutend für die Motivation. Spätestens wenn man die Lautsprecher hört und verschwommen das rote Banner sieht, bekommt man Gänsehaut &#8211; seinen Lieben in die Arme zu laufen ist ein wunderbares Gefühl, zu wissen, durchgehalten und gekämpft und alle Reserven genutzt zu haben… Und da ist die Geschichte mit Jesus:</p>
<h3>Wie erging es Jesus?</h3>
<p>Beim Gang zum Kreuz war er allein. Da war keine jubelnde Menge, dagegen Hass und Abneigung und Verachtung. Was war seine Motivation? Was bewegt jemand, der die Macht gehabt hätte aufzuhören, es aber doch nicht tat?</p>
<p>Er wusste, dass es von seinem Sieg und dem Gang ans Kreuz abhängen würde, ob die Menschen für Gott gerettet oder verloren gehen würden. Er kannte unsere Namen, vielleicht sah er uns sogar in diesem Augenblick. Er wusste, wie sehr Gott uns liebt.</p>
<p>Und Jesus siegte. Machtvoll. Auf ungewöhnliche Weise! Was aussah wie eine Niederlage, wurde der bedeutendste Sieg aller Zeiten. Es ist gut, sich dies bewusst werden zu lassen.</p>
<p>Auch ich möchte mein Leben mit Ausdauer laufen, mit einem Herzen, das bei Gott Ruhe und Frieden findet, dort Liebe und Kraft tankt für die kleinen und großen Herausforderungen des Lebens.</p>
<p>Kathrin Mannweiler</p>
<p>SRStriathlon / 1.Bundesliga Triathlon</p>
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		<title>Euer Herz erschrecke nicht</title>
		<link>http://volleyballfische.de/aktuell/2010/euer-herz-erschrecke-nicht</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 10:27:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[SRS Mailandacht]]></category>

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		<description><![CDATA[Euer Herz erschrecke nicht: Glaubt an Gott und glaubt an mich Johannes 14, 1 Was für eine Zusage am Anfang des neuen Jahres. Jesus Christus selbst spricht uns zu: Unser Herz soll sich nicht fürchten, nicht erschrecken. Andere Übersetzungen schreiben: Habt keine Angst! In der Tat gibt es zu Beginn dieses neuen Jahres eine Menge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Euer Herz erschrecke nicht: Glaubt an Gott und glaubt an mich</strong></p>
<p><cite>Johannes 14, 1</cite></p></blockquote>
<p>Was für eine Zusage am Anfang des neuen Jahres. Jesus Christus selbst spricht uns zu: Unser Herz soll sich nicht fürchten, nicht erschrecken. Andere Übersetzungen schreiben: Habt keine Angst!<span id="more-326"></span></p>
<p>In der Tat gibt es zu Beginn dieses neuen Jahres eine Menge Situationen um uns herum, die uns das Fürchten lehren könnten. Weltweit, in Europa, in Deutschland und vielleicht auch in unserem engsten Umfeld. Angst vor Arbeitslosigkeit, Angst, dass Freiheit und Frieden gefährdet sind, Angst vor sozialer Kälte, Angst vor eigenem Versagen. Es gibt viele Nachrichten, die uns erschrecken. Das Ende des letzten Jahres hat uns dies, gerade auch im Sport, deutlich gemacht.</p>
<p>Da können wir diese Zusage Jesu gut gebrauchen. Und dieser Mut machende Zuspruch bekommt eine noch tiefere Dimension, wenn man bedenkt, in welcher Situation Jesus dieses Wort spricht. Jesus informiert seine Jünger über die vor ihm stehenden Tage, sein Sterben, aber eben auch über den Verrat des Judas und die Verleugnung durch Petrus. Seine engsten Mitarbeiter lassen ihn im Stich. Er muss den Weg tiefster Erniedrigung, schlimmster Misshandlung und grausamen Sterbens gehen. Und doch sieht Jesus in diesem Moment die Situation der Jünger. Völlig entsetzt und geschockt fragen sie sich, was dies alles bedeutet.</p>
<p>Doch der Zuspruch Jesu ist nicht ein billiges „Wird schon werden“, sondern gebunden an eine konkrete Möglichkeit schwierige Situationen und Ereignisse zu meistern. Der Glaube ist dabei der Schlüssel für ein mutiges Weitergehen. Nicht irgendein Glaube, nicht beliebig, nicht selbst definierbar, nicht allgemein, sondern sehr konkret in zweifacher Hinsicht:</p>
<ul>
<li>Der Glaube an den allmächtigen Gott, den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der Gott, der sich in der Geschichte seines Volkes und in der persönlichen Geschichte seiner Kinder bis heute offenbart, Auch in deiner persönlichen Geschichte.</li>
<li>Es ist der Gott, der in seinem Sohn Jesus Christus Mensch wurde. Daran haben wir gerade in den letzten Tagen besonders gedacht. Der Glaube, dass Gott als Mensch auf die Erde kam fordert auch den Glauben an diesen Jesus. „Glaubt an mich“ ist die Konkretisierung. Der Glaube an die Notwendigkeit seines Sterbens und seiner Auferstehung, aber auch der Glaube, dass dies der einzige Weg zum lebendigen Gott ist. Nur wenige Sätze später sagt Jesus genau das! (Johannes 14, 6).</li>
</ul>
<p>Ich wünsche dir ganz konkret, dass du diese Erfahrung in diesem Jahr machen kannst. Mit Jesus Christus in unserem Leben verlieren die Ängste um die Zukunft ihren Schreckenscharakter. Mit ihm können wir die Herausforderungen in diesem Jahr – familiäre, berufliche, sportliche, &#8211; mutig und mit frohem Herzen angehen.</p>
<p>Gott segne dich!</p>
<p>Hans-Günter Schmidts</p>
<p>Leiter SRS</p>
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		<title>Auf dem Boden bleiben</title>
		<link>http://volleyballfische.de/aktuell/2009/auf-dem-boden-bleiben</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 17:34:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[SRS Mailandacht]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin Württemberger. Die Groß-Razzia der Polizei in der baden-württembergischen Vorzeige-Bank LBBW meiner Heimatstadt Stuttgart wegen Verdachts „der schweren Untreue“ ist erschütternd. „Die dort oben haben sich verzockt!“ meinte einer. Die Razzien laufen auch in anderen Bundesländern. Verzockt, schneller Gewinn, vorbei an den Realitäten – vom Boden abgehoben. Aber kein Flug mit sicherer Landung. Schuld [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin Württemberger. Die Groß-Razzia der Polizei in der baden-württembergischen Vorzeige-Bank LBBW meiner Heimatstadt Stuttgart wegen Verdachts „der schweren Untreue“ ist erschütternd. „Die dort oben haben sich verzockt!“ meinte einer. Die Razzien laufen auch in anderen Bundesländern. Verzockt, schneller Gewinn, vorbei an den Realitäten – vom Boden abgehoben. Aber kein Flug mit sicherer Landung. Schuld sind natürlich andere.<span id="more-316"></span></p>
<p>Mir wird das Wörtchen Bodenständigkeit immer wichtiger. Mit dem was ich habe, kann ich etwas anfangen, was ich nicht besitze, gehört mir nicht. Ich kann es mir kaufen, wenn ich es bezahlen kann oder wenn die Lage nach bestem Wissen und Gewissen abgesichert ist. Ein Restrisiko wird bei allem Fortschritt bleiben müssen, sonst würde nichts vorangehen. Es ist aber sehr die Frage, mit welcher Motivation dieses für einen Fortschritt unumgängliche Risiko hinterlegt ist. Das Wort von Haggai 1,7 beschreibt den ersten Schritt für eine gesunde Bodenständigkeit:</p>
<blockquote cite="Bibel Haggai 1 Vers 7"><p>So spricht der Herr Zebaoth: Achtet doch darauf, wie es euch geht!</p></blockquote>
<p>Da knüpft Gott beim Ist-Zustand an. Was war passiert? Nach der Rückkehr aus der Gefangenschaft wohnte man bereits wieder in „getäfelten Häusern“, doch um den Tempel Gottes war es schlecht bestellt. Zweimal gebraucht der Prophet obigen Wortlaut und sieht einen Zusammenhang zwischen dieser Tatsache und „Ihr säet viel und bringt wenig ein; ihr esst und werdet doch nicht satt; ihr trinkt und bleibt doch durstig; ihr kleidet euch und könnt euch doch nicht erwärmen; und wer Geld verdient, der legt&#8217;s in einen löchrigen Beutel […]“ (Haggai 1, 6) Der Prophet lässt keine Zweifel:</p>
<blockquote><p>Weil mein Haus so wüst dasteht und ein jeder nur eilt, für sein Haus zu sorgen. Darum hat der Himmel über euch den Tau zurückgehalten und das Erdreich sein Gewächs.</p>
<p><cite>Haggai 1, 9b. 10</cite></p></blockquote>
<p>Gott sieht nicht den gläsernen Bankpalast oder den superschnellen Sportwagen an – er sieht das Herz an. Dort hinein schaut er. Was sieht er da heute bei dir und bei Helmfried? Nach diesen Entscheidungen, wie sie heute hier und gestern da und morgen dort getroffen werden – wird es uns, vielleicht nicht sofort sichtbar, in Zukunft gehen.</p>
<p>Dass wir uns recht verstehen: Im Herzen können große Dinge mit unzähligen segensreichen Folgen entschieden werden. Das ist seit Jahrhunderten durch christliche Werke und Einrichtungen vielfach belegt. Von John Wesley sagt man, dass durch seine Predigten England vor den Auswirkungen einer Revolution ähnlich der französischen bewahrt worden ist.</p>
<p>Es wird also nicht der Größe einer Auswirkung eine Grenze gesetzt, sondern es soll im Namen Jesu geschehen. Jedes Geschäft. Jeder Handel. Jedes Unterlassen. Fehler macht auch der Christ. Aber Gott sieht nicht letztlich die Unfähigkeit in dieser oder jener Entscheidung an, sondern das Herz. Wenn wir so, auch in Hilflosigkeit, bei ihm bleiben, übernimmt er doch die Verantwortung! Er hat sie für unser ganzes Leben übernommen – wenn wir ihn lassen. Ihm das zu „erlauben“ und ihm dafür zu danken, ist Weihnachtsgeschenk pur.</p>
<p>Haggai wagt, ohne mit der Wimper zu zucken, in ganz ähnlichem Wortlaut die Prognose, dass, wenn sie anfangen, wieder zuerst „am Haus des Herrn weiterzubauen“, sie sofort eine positive Veränderung in der Wirklichkeit feststellen können. Segen der Bodenständigkeit an der richtigen Stelle. Auch in Württemberg.</p>
<p>Helmfried Riecker</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Effektiv in einer druckvollen Zeit</title>
		<link>http://volleyballfische.de/aktuell/2009/effektivitaet</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 13:21:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[SRS Mailandacht]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer Zeit, wo die Spielräume im Beruf, und das fängt schon bei der Berufswahl an, immer kleiner werden, immer mehr Arbeit von immer weniger Leuten bewältigt werden soll, der Druck aufs Gemüt enorm wächst und man manchmal nicht mehr durchblickt und die Kraft auszugehen scheint – da ist es umso entscheidender zu hören, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einer Zeit, wo die Spielräume im Beruf, und das fängt schon bei der Berufswahl an, immer kleiner werden, immer mehr Arbeit von immer weniger Leuten bewältigt werden soll, der Druck aufs Gemüt enorm wächst und man manchmal nicht mehr durchblickt und die Kraft auszugehen scheint – da ist es umso entscheidender zu hören, was Gottes Wort auch in solcher Lage sagt.<span id="more-288"></span></p>
<p>Das zu hören ist gut auch für jeden Sportler. Nicht nur die Fußballwelt ist wachgerüttelt worden durch den Suizid ihres Nationaltorhüters, auch die schamlosen Bereicherungsversuche einiger Geldgeier im gerade ans Tageslicht gekommenen Wettskandal schreien nach Orientierung und brauchbaren Werten.</p>
<p>Die Epheser zur Zeit eines Paulus lebten gewiss nicht in einer heileren Welt als wir heute. Doch die Zeilen des Apostels ermutigen die Christen in dieser Stadt, in dieser Lage mit ihrer Christusnachfolge zurecht zu kommen. Er bringt etwas außerordentlich Wichtiges in Spiel: Die Führung Gottes für einen Menschen, der auch seine Führung sucht. Mit dem nachfolgenden Vers verbürgt sich Gott dafür.</p>
<blockquote><p>„Wir sind ganz und gar Gottes Werk. Durch Jesus Christus hat er uns so geschaffen, dass wir nun Gutes tun können. Er hat sogar unsere guten Taten im Voraus geschaffen, damit sie nun in unserem Leben Wirklichkeit werden.“</p>
<p><cite>Epheser 2, 10</cite></p></blockquote>
<p>Einer unserer Lehrer am theologischen Seminar  „Neues Leben“ drückte einmal eine wirklich interessante Feststellung aus: Als ein Gott auch der „Eventualitäten“ kann er jeden Weg, den wir eingeschlagen haben, dazu benutzen, um etwas daraus zu machen. Wenn wir ihn nur „in seinem Namen“ gehen. Hier erkennen wir, wie viel Spielraum wir haben und wie sehr auch unser Verstand gefragt sein will.</p>
<p>Und doch findet Führung zum Ziel hin, welches Gott mit uns vorhat, statt. Wenn er uns dabei „mit seinen Augen leiten“ will, bedeutet das nicht weniger, als dass wir in der Lage sind, seine Fußstapfen zu erkennen und ihnen zu folgen. Das bedeutet sicher nicht, dass penible Schrittfolgen millimetergenau einzuhalten sind. „Wenn viele Wege nach Rom führen“, ist das Ziel klar. Unserer Kreativität bleibt freigestellt, welche dieser Straßen wir benutzen.</p>
<h3>Dauerdruck</h3>
<p>Mit immer weniger Leuten möglichst immer mehr und effektiver zu schaffen, macht Druck. Mit einer Mannschaft immer effektiv zu spielen und mit dem Quentchen Glück und einen Schritt schneller den Sieg und die Punkte davonzutragen, macht Dauerdruck.</p>
<p>Gewiss: Wer effektiv arbeiten will, konzentriert sich auf ein Ziel. Der Stürmer sucht den effektivsten Weg zum Tor, der Schachspieler zum Matt des Gegners und der Rennfahrer eine Synthese aus dem kürzesten und dem ökonomischsten Weg durch die Kurven einer Rennstrecke.</p>
<p>Grundsätzlich ist jeder Mensch berufen mit Gott und durch ihn zu leben. Nicht als Selbstzweck, sondern um sich dabei an die von Gott vorgegebenen Spuren zu halten, in ihnen „zu gehen“. Gott hat sich Ziele für uns gesteckt, die wir erreichen sollen. Dabei können uns abweichende Möglichkeiten nicht irritieren; denn er überschaut von Anfang an jeden Weg, den wir nach Abschätzung aller Möglichkeiten im Glauben gehen werden: <q>„Ich will . . . dir den Weg zeigen, den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten.“</q><cite> (Psalm 32, 8)</cite></p>
<h3>Spurenlese</h3>
<p>Er wird uns Türen öffnen und andere verschließen. Manchmal erst im Rückblick können wir feststellen, dass er uns wunderbar geführt hat.</p>
<p>Manche Sportarten beenden ihre Saison im Frühjahr, andere im Sommer, wieder andere im Herbst. Egal welchen Sport du treibst: Es ist dir und mir freigestellt, eine Sportsaison im Vertrauen auf Jesus nach unseren Möglichkeiten zu planen und zu gestalten. Und auch dabei werden wir auf „Werke“ treffen, die Gott für uns vorbereitet hat.</p>
<p>Der Druck macht, dass es uns nicht immer gut gehen wird. Druck bedrückt. Und wenn du dich heute so fühlen solltest, ermutigt dich das wunderbare Bibelwort, die Hand Jesu nicht nur nicht loszulassen – sondern mutig und zuversichtlich zu wissen, er wird mich führen. Das baut die Hoffnungsbrücken, die du und ich brauchen, auch wenn es gerade nicht so gut oder ganz im Gegensatz traumhaft gut geht.</p>
<p>Helmfried Riecker</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Hoffnung muss bleiben</title>
		<link>http://volleyballfische.de/aktuell/2009/die-hoffnung-muss-bleiben</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 11:35:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[SRS Mailandacht]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal hängt sie aber am seidenen Faden. Und dieser kann so dünn werden, dass das Schlimmste eintritt: Ein Mensch nimmt sich das Leben. „Fußball-Nationaltorhüter Robert Enke ist tot.“ Das war heute Morgen der erste, erschrockene Blick in die Tageszeitung. Gestern Abend um 18.25 Uhr wurde der Keeper von Hannover 96 von einem Zug erfasst und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal hängt sie aber am seidenen Faden. Und dieser kann so dünn werden, dass das Schlimmste eintritt: Ein Mensch nimmt sich das Leben. „Fußball-Nationaltorhüter Robert Enke ist tot.“ Das war heute Morgen der erste, erschrockene Blick in die Tageszeitung. Gestern Abend um 18.25 Uhr wurde der Keeper von Hannover 96 von einem Zug erfasst und tödlich verletzt. „Wir sind fassungslos und voller Trauer“, so DFB-Präsident Theo Zwanziger. „Wir sind alle geschockt, uns fehlen die Worte“ (Oliver Bierhoff). „Warum ausgerechnet er?“ Immer wieder stellten auch die Fans dieses Ausnahmetorhüters diese Frage.<span id="more-249"></span></p>
<h3>Die Gedanken sind`s</h3>
<p>Der Faden kann für uns alle sehr dünn werden. Auch für Christen. Weil wir Menschen sind, die Hoffnung brauchen. Die für jetzt, die Nahzeithoffnung. Und die für später, wenn man uns zu Grabe getragen hat.</p>
<p>Hoffnung, so meine ich heute Morgen beim Tippen dieser Zeilen, muss aber auch „gepflegt“ werden. In unseren Gedanken entscheiden sich die Dinge. Dann folgen die Taten. Diese richten sich nach dem, was wirklich in uns vorgeht. Hier werden die Fäden der Hoffnung entweder zu einem festen Seil gewunden oder es kann auch der letzte verbleibende Faden so rissig werden, dass es scheinbar keinen Ausweg mehr gibt.</p>
<blockquote><p>„Einer mag überwältigt werden, aber zwei können widerstehen, und eine dreifache Schnur reißt nicht leicht     entzwei.“ <cite>Prediger 4,12</cite></p></blockquote>
<p>In den letzten Jahren lag die Suizidzahl in der BRD fast immer über 10.000, darunter deutlich mehr Männer. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass es weltweit etwa eine Million Suizide pro Jahr gibt und dass 10 bis 20 Mal so viele Suizidversuche scheitern.</p>
<h3>Geduldige     Hoffnung</h3>
<p>Hoffnung hängt aber auch mit Geduld zusammen. Wörtlich im Griechischen: „darunterbleiben, ausharren“. Hier wachsen Fähigkeiten, die helfen können, „es nicht zu tun“. Wir fangen an, die Geduld Gottes, die er mit uns hat, zu übernehmen – mit sich und mit anderen. Und in Situationen der riesigen Anspannung, wo es einen fast zerreißt, doch noch auszuharren. Und so die kritischen Sekunden oder Stunden zu überleben. Diesen Satz habe ich mir gemerkt: „Die Bibel ist das Lehrbuch der Geduld“. Und eben dieses Ausharren schafft neue Aussichten und die so wichtige Hoffnung für unser von Gott geschenktes Leben.</p>
<p>Möge niemals der sportliche Druck, die Auseinandersetzungen in Beziehungen, die finanzielle Notlage, das Zurückbleiben hinter seinen eigenen Ansprüchen an sich, das Breitmachen einer Krankheit, die Mangelerscheinungen „es Gott recht zu machen“, die anklebende Sünde und der Hang zu den (Sehn)Süchten und anderes uns den Blick verdunkeln, dass es keinen Ausweg mehr zu geben scheint.</p>
<h3>An seiner Hand</h3>
<p>Und wir haben keinen Grund, uns über andere zu erheben – aber wir haben es alle nötig, uns heute umso fester an Jesus anzuschließen. Er ist unsere Hoffnung, er ist unsere Geduld, er ist es, der Sünde wegnimmt. Und er ist es, der uns nicht überfordert und die Hand auf die Schulter legt: „Komm, ich bin doch da für dich, ich kenne dich doch durch und durch, ich liebe dich, ich komme mit dir zurecht, du musst dir darüber keine Sorge machen, freue dich doch heute…“</p>
<p><em>Helmfried     Riecker</em></p>
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		<title>„Windschatten“</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 16:02:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Windschatten ist beim Radsport das wichtigste und am häufigsten eingesetzte taktische Mittel. Derjenige, der im Windschatten fährt, spart laut Hochrechungen 30% Energie. Das ist viel, wenn man bedenkt, wie viel Kraft man für so ein Radrennen benötigt. Das taktische Mittel Windschatten funktioniert so, dass sich ein Radfahrer an das Hinterrad seines Vordermanns hängt. Dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Der Windschatten ist beim Radsport das wichtigste und am häufigsten eingesetzte taktische Mittel. Derjenige, der im Windschatten fährt, spart laut Hochrechungen 30% Energie. Das ist viel, wenn man bedenkt, wie viel Kraft man für so ein Radrennen benötigt.<span id="more-79"></span></p>
<p>Das taktische Mittel Windschatten funktioniert so, dass sich ein Radfahrer an das Hinterrad seines Vordermanns hängt. Dieser bricht den Windwiderstand für den Hintermann und lässt ihn entspannter fahren. Bei großen Radrennen ist es sogar so, dass die Fahrer an der Spitze richtig hart arbeiten und die Fahrer in der zweiten Reihe nur ab und zu mal trampeln müssen. Das ist der Effekt des Windschattens. Doch es gibt gute und weniger gute Windschatten. Drei Kriterien, helfen uns den besten Vordermann zu finden:</p>
<h3>1. Er muss gut sein</h3>
<p>Gott bietet uns einen guten Windschatten an. Einen, in dem wir Ruhe finden und Kraft sparen. David, ein Mann der lange Zeit am Hinterrad Gottes gefahren ist, schreibt: <em>„Wer im Schutz des Höchsten     lebt, der findet Ruhe im Schatten des     Allmächtigen“</em>. (Psalm 91,1 Übersetzung: ‚Neues Leben’) Ruhe finden heißt, wir müssen uns nicht länger abstrampeln, um Anerkennung zu bekommen. Gott sagt Dir: ‚Ich liebe dich‘ und das tut er bedingungslos.</p>
<h3>2. Er muss vertrauenswürdig sein</h3>
<p>Stell&#8217; Dir vor, Dein Vordermann kennt den Weg nicht und Du fährst ihm in hohem Tempo hinter her. Du wirst nicht ans Ziel kommen und je schneller Du bist, desto fataler sind die Folgen. Gott ist absolut vertrauenswürdig <em>„Wer zum Herrn aufschaut, der     strahlt vor Freude, und sein Vertrauen wird nie     enttäuscht“</em> (Psalm 34.6) so sagt es die Bibel. David ist von einem tollen Rennen am Hinterrad Gottes überzeugt. Man ist sich sicher, mit ihm auf dem richtigen Weg zu sein.</p>
<h3>3. Er schützt dich</h3>
<p>Ein guter Vordermann zeigt Dir Stellen an, die selbst gute Fahrer zu Fall bringen könnten. Die schmalen Reifen der Rennräder reagieren auf die kleinsten Unebenheiten im Asphalt. Schlaglöcher oder Kanaldeckel können Reifenschäden und schwere Stürze zur Folge haben. Es ist toll einen Windschattenspender zu haben, der einem diese Dinge anzeigt und so durch die schwierigen Passagen des Lebens manövriert. <em>„Auf sicheren Wegen     leitet er mich, dafür bürgt er mit seinem Namen.“</em> So     drückt es David aus. (Psalm 23.3)  Vielen Radfahrern ist es unangenehm, wenn jemand die ganze Zeit an ihrem Hinterrad hängt. Mit eindeutigen Gesten versuchen sie den Hintermann zur Führungsarbeit zu animieren. Jesus ist anders. Er fordert uns einfach nur auf, seinen Windschatten zu nutzen. ‚Folge     mir nach!“ (Lukas 5.27) sagt er. Folgst Du ihm nach? Das Hinterrad von Jesus ist das beste, das Du erwischen kannst. Er ist gut, vertrauenswürdig und schützt die, die ihm Vertrauen schenken.</p>
<p>Alex Zöller/Daniel     Mannweiler<br />
SRSjugendsport</p>
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